Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.693,37
    +2,05 (+0,01%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.035,41
    -2,19 (-0,04%)
     
  • Dow Jones 30

    39.057,68
    -7,58 (-0,02%)
     
  • Gold

    2.334,40
    -2,80 (-0,12%)
     
  • EUR/USD

    1,0852
    +0,0034 (+0,31%)
     
  • Bitcoin EUR

    63.448,60
    +1.399,39 (+2,26%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.444,45
    -23,65 (-1,61%)
     
  • Öl (Brent)

    77,76
    +0,89 (+1,16%)
     
  • MDAX

    27.124,24
    -69,61 (-0,26%)
     
  • TecDAX

    3.437,37
    -12,59 (-0,36%)
     
  • SDAX

    15.168,44
    +66,15 (+0,44%)
     
  • Nikkei 225

    38.646,11
    -457,11 (-1,17%)
     
  • FTSE 100

    8.317,59
    -21,64 (-0,26%)
     
  • CAC 40

    8.094,97
    -7,36 (-0,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.896,10
    +160,07 (+0,96%)
     

Erzeugerpreise fallen langsamer

Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wiesbaden (dpa) - Der Rückgang der Preise auf Herstellerebene hat sich in Deutschland weiter abgeschwächt. Im März sanken die Produzentenpreise im Jahresvergleich um 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Im Februar hatte der Rückgang noch 4,1 Prozent betragen und im Januar 4,4 Prozent. Analysten hatten für März im Schnitt einen Rückgang der Erzeugerpreise um 3,3 Prozent erwartet.

Im Monatsvergleich stiegen die Erzeugerpreise sogar, und zwar um 0,2 Prozent, wie es weiter in der Mitteilung hieß. In dieser Betrachtung war am Markt ein Rückgang um 0,1 Prozent erwartet worden.

Wichtigster Grund für den Rückgang der Erzeugerpreise im Jahresvergleich bleiben fallende Energiepreise. Energie war im März 2024 um 7,0 Prozent billiger als im März 2023. Am deutlichsten verbilligte sich auf Jahressicht Erdgas, mit einem Preisrückgang um 15,4 Prozent. Strom kostete 12,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Die Erzeugerpreise erfassen den Preisdruck auf Herstellerebene, indem sie die Verkaufspreise der Produzenten abbilden. Die Entwicklung wirkt sich auch auf die Verbraucherpreise aus, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. Weil sich die allgemeine Teuerung zuletzt abgeschwächt hat, steuert die Notenbank auf Zinssenkungen zu. Allgemein wird die erste Zinssenkung im Juni erwartet.