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Der Erntemond 2023 ist auch der letzte Supermond des Jahres: Das ist die beste Zeit, um ihn zu sehen, wenn er nächste Woche aufgeht

Ein Supermond geht hinter einem Bürogebäude in der Innenstadt von Kansas City, Missouri, auf. - Copyright: Charlie Riedel/AP
Ein Supermond geht hinter einem Bürogebäude in der Innenstadt von Kansas City, Missouri, auf. - Copyright: Charlie Riedel/AP

Macht euch bereit, nächsten Freitag – am 29. September – ist der letzte Supermond des Jahres 2023. Es ist auch der diesjährige Erntemond, das heißt der Vollmond, der am nächsten zum ersten Herbsttag auftritt.

Ein Supermond ist eine Art Vollmond, der bis zu 14 Prozent größer und 30 Prozent heller ist als der schwächste Mond des Jahres. Das liege daran, dass er sich an seinem erdnächsten Punkt, dem Perigäum, befindet, so die NASA.

Auch wenn der Supermond am kommenden Freitag nicht der größte des Jahres sein wird – dieser Preis ging an den blauen Supermond im August –, wird er dennoch überdurchschnittlich groß und sehenswert sein.

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"Der Unterschied zwischen diesem Vollmond und dem Supermond im August beträgt nur 4.370 Kilometer, sodass er sehr nahe an dem 14 Prozent/30 Prozent-Wert für den größten Vollmond des Jahres liegt", sagte Noah Petro, ein Projektwissenschaftler des Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA, in einer E-Mail an Business Insider.

Sehen Erntemonde größer aus?

"Erntemonde treten zu dieser Zeit des Jahres auf und werden so genannt, weil mehrere Tage lang bei Sonnenuntergang ein fast voller Mond aufgeht", erklärte Patrick Hartigan, Professor für Physik und Astronomie an der Rice University, Business Insider.  Durch das Licht konnten Landwirte, die auf der Nordhalbkugel ernteten, nach Sonnenuntergang weiterarbeiten.

Normalerweise geht der Mond 50 Minuten später auf als in der Nacht zuvor. Um den Erntemond herum verringert sich diese Verzögerung um mehrere Minuten, je nach Standort. "Man hat den Eindruck, dass der Vollmond an mehreren Tagen hintereinander direkt nach Sonnenuntergang am Horizont steht", fügte er hinzu.

"Es gibt auch eine optische Täuschung, dass der Mond größer erscheint, wenn er sich in der Nähe des Horizonts befindet", sagt Hartigan. "Zusammen mit dem kleinen Supermond-Effekt wird das alles zu einer schönen Erntemond-Saison 2023 führen."

Warum sieht ein Erntemond rot oder orange aus?

Dieser Supermond wird zwar nicht ganz so nah und hell sein wie der im August, aber er kann tiefgelb, orange oder rot erscheinen, vor allem, wenn er zum ersten Mal über dem Horizont steht.

"Der Mond scheint seine Farbe nur zu ändern, wenn er über dem Horizont auf- oder untergeht oder während einer Mondfinsternis", so Noah Petro von der Nasa. Das ist auch der Grund, warum wir rote Sonnenaufgänge und -untergänge haben. "Die Erdatmosphäre streut das Licht. Die Ausnahme sind rote und orange Farben", sagte er. Atmosphärische Bedingungen wie Wolken, Rauch oder Staub können die Farbe des Mondes und seine Helligkeit verändern.

Die beste Zeit, um den Supermond zu sehen, ist bei Mondaufgang

Ein Vollmond, der auch ein Erntemond ist, geht im September 2014 in der Nähe von Encinitas, Kalifornien, hinter Gewitterwolken auf. - Copyright: REUTERS/Mike Blake
Ein Vollmond, der auch ein Erntemond ist, geht im September 2014 in der Nähe von Encinitas, Kalifornien, hinter Gewitterwolken auf. - Copyright: REUTERS/Mike Blake

Der Mondaufgang ist die beste Zeit, um die enorme Größe eines Supermonds zu erleben. Wenn sich der Mond in der Nähe des Horizonts befindet, wie zum Beispiel bei Mondaufgang, können Objekte im Vordergrund wie Bäume und Felsen ein Gefühl der Größe vermitteln.

Daher sieht der Mond laut Nasa zu dieser Zeit am größten aus. Und ein Supermond kann besonders beeindruckend aussehen. Die beste Zeit, um den diesjährigen Ernte-Supermond zu sehen, ist also direkt bei Mondaufgang. In Deutschland ist das circa um 19 Uhr.

Dieser Artikel wurde von Jonas Metzner aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet. Das Original könnt ihr hier lesen.