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Elon Musk lobt die deutschen Autobauer

·Lesedauer: 3 Min.
Tesla produziert selbst auch bald Autos „made in Germany“.
Tesla produziert selbst auch bald Autos „made in Germany“.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Tesla hatte einen starken Start in die Woche. Nach einem Milliardenauftrag des Autovermieters Hertz hat die Aktie des Elektroautobauers die Marke von einer Billion US-Dollar geknackt. Mehrere Medien nahmen dies als Hinweis, dass Tesla die deutschen Autobauer VW, BMW und Daimler abgehängt hat, die allesamt einen geringeren Marktwert haben als der US-amerikanische Konzern. Doch auf Twitter darauf angesprochen, schrieb Musk, dass er daran glaube, dass die deutschen Autobauer sich stark erholen würden. „Sie besitzen großes Talent, das nicht untätig rumsitzen wird“, meinte er. [Mehr bei Handelsblatt]

Auf Gründerszene: Johan van Mil, Co-Founder und Managing Partner bei Peak, erklärt in einem Fachbeitrag, warum Gründer, die sich Risikokapitalgeber ins Unternehmen holen, bereit sein müssen, ihr Startup später auch zu verkaufen. Denn in der Regel erwarten Investoren, dass sie ihren Einsatz innerhalb von fünf bis sieben Jahren mit einem Multiplikator von etwa zehn zurückerhalten. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Alphabet kann nach wie vor die Auswirkungen der Pandemie für sich nutzen. Die Google-Mutter hat im vergangenen Quartal deutlich mehr Erlöse einsammeln können als noch im Vorjahr. So stieg der Umsatz um 41 Prozent auf rund 65,1 Milliarden US-Dollar. Unterm Strich blieben 18,9 Milliarden Dollar übrig – über 7,5 Milliarden mehr als noch vor einem Jahr. Neben der Suchmaschine machten auch die Videoplattform Youtube und die Cloud-Dienste gutes Geschäft. [Mehr bei Wall Street Journal und Handelsblatt]

Microsoft hat ebenfalls gute Quartalszahlen präsentiert. Der Softwarekonzern konnte seinen Umsatz dank des Cloud-Geschäfts im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf 45,3 Milliarden US-Dollar steigern. Damit übertraf das US-amerikanische Unternehmen die Erwartungen der Analysten. Auch der Gewinn wuchs kräftig an: Er kletterte um 48 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar. Dies war das erste Mal, dass der Quartalsgewinn über 20 Milliarden Dollar lag. [Mehr bei Wall Street Journal, Handelsblatt und The Information]

Twitter profitiert ebenfalls von der Coronakrise. Im dritten Quartal konnte der Kurznachrichtendienst seine Erlöse um 37 Prozent auf 1,28 Milliarden US-Dollar steigern. Allerdings schwächelte die Plattform bei den Nutzerzahlen. Diese stiegen zwar um 13 Prozent auf 211 Millionen an – doch die Analysten hatten ein höheres Wachstum erwartet. Trotz des guten Ergebnisses konnte Twitter keine Gewinne verbuchen. Das Unternehmen rutschte 536,8 Millionen Dollar ins Minus, nachdem es eine Vergleichszahlung von über 800 Millionen Dollar nach einer Investorenklage begleichen musste. [Mehr bei CNBC und Handelsblatt]

Robinhood hat mit seinen Quartalszahlen dagegen enttäuscht. Das Interesse an Kryptowährungen brach im dritten Quartal ein. Die Aktienhandels-App verbuchte einen Umsatz von 365 Millionen US-Dollar, während Analysten mit 431,5 Millionen Dollar gerechnet hatten. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies zwar ein Plus von 35 Prozent, doch im Vorquartal hatte Robinhood noch 565 Millionen Dollar eingenommen. Insgesamt meldete die Firma 51 Millionen US-Dollar an kryptotransaktionsbasierten Einnahmen, ein Rückgang von 78 Prozent gegenüber den 233 Millionen US-Dollar, die es im zweiten Quartal erzielte. [Mehr bei The Information und CNBC]

Investitionen: Zolve, ein Neobanking-Startup, das Einwanderern in den USA helfen soll, Zugang zu Finanzdienstleistungen zu erhalten, hat eine neue Finanzierungsrunde über 40 Millionen US-Dollar verkündet. Das Startup mit Sitz im indischen Bangalore ist erst zehn Monate alt und wird bereits auf 210 Millionen Dollar geschätzt. Dehaat, eine Online-Plattform, die Landwirten in Indien landwirtschaftliche Dienstleistungen anbietet, hat 115 Millionen Dollar in der bisher größten Finanzierungsrunde für ein Agrartechnologie-Startup in Indien gesammelt. Und: Crossbeam, ein Startup, das Unternehmen beim Aufbau von Vertriebspartnerschaften helfen will, indem es mit einem Prozess namens Account Mapping arbeitet, hat ebenfalls Investoren an Bord geholt. Diese unterstützen das in Philadelphia ansässige Unternehmen mit 76 Millionen Dollar. [Mehr bei Techcrunch, Techcrunch und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Klarna, Europas wertvollster Techkonzern, hat in den vergangenen Monaten eine Menge Startups aus einer fremden Branche aufgekauft. Ein Pitchdeck verrät, welche Strategie dahinter steckt. [Mehr bei Gründerszene+]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

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