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Durchbruch in der Notfallbehandlung von Schlaganfällen!

Das vermeintlich tote Hirngewebe war es nicht!

Die internationale, vom Universitätsklinikum Montpellier in Frankreich koordinierte Studie IN EXTREMIS-LASTE stellt einen bahnbrechenden Beitrag zur Schlaganfallforschung dar und wurde heute im New England Journal of Medicine veröffentlicht.

MONTPELLIER, Frankreich, 9. Mai 2024 /PRNewswire/ -- „LASTE" (LArge Stroke Therapy Evaluation), eine prospektive, randomisierte, kontrollierte Studie unter der Leitung von Prof. Vincent Costalat (Neuroradiologe, Montpellier, Frankreich) und Dr. Caroline Arquizan (vaskuläre Neurologin, Montpellier, Frankreich) sowie Dr. Bertrand Lapergue (vaskulärer Neurologe, Hôpital Foch, Paris, Frankreich) und Prof. Tudor Jovin (interventioneller und vaskulärer Neurologe, Cooper University Hospital, Camden, USA) hat das Potenzial, die derzeitige Behandlung von Patienten mit akutem Schlaganfall aufgrund eines großen Gefäßverschlusses zu revolutionieren, indem sie zeigt, dass selbst Patienten mit den größten „irreversibel" geschädigten Hirnarealen, die mit den modernsten bildgebenden Verfahren untersucht wurden, von einer mechanischen Reperfusion profitieren.

 

From letf to right, Caroline Arquizan, MD, Chief of Neurovascular Department of University Hospital of Montpellier, France, Vincent Costalat, MD, PhD, Professor of Radiology and Chief of Neuroradiology Department of University Hospital of Montpellier, France Prof. Tudor Jovin, Chair of the Neurology Department of Cooper University Medical Center in Camden, New Jersey, USA BertrandLapergue, MD, PhD, Chief of Neurology and Neurovascular Department from Hospital Foch in Paris, France

 

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Trial of Thrombectomy for Stroke with a Large Infract of Unrestrited Size, veröffentlicht im New England Journal of Medicine https://www.nejm.org/

Seit die mechanische Thrombektomie, ein Verfahren zur Wiederherstellung des Blutflusses bei Schlaganfallpatienten mit plötzlichem Verschluss einer Hirnarterie durch Entfernung des Verschlusses mit gerätegestützter Technologie im Jahr 2015 zur Standardbehandlung wurde, wählten Ärzte nur Schlaganfallpatienten mit begrenzter Hirnschädigung aus, die in bildgebenden Verfahren nachgewiesen werden konnte. Dies basierte auf der Annahme, dass die Wiederherstellung des Blutflusses in großen Bereichen des irreversibel geschädigten Gehirns nicht nur nutzlos ist, sondern sogar zusätzlichen Schaden verursachen kann, einschließlich eines erhöhten Risikos für Hirnblutungen und anderer schädlicher Auswirkungen der Reperfusion.

Ein internationales Netzwerk von Schlaganfallzentren unter der Leitung des Universitätsklinikums Montpellier hat das Gegenteil bewiesen. Die multizentrische Therapiestudie „LASTE" wurde in Frankreich (26 Zentren) und Spanien (7 Zentren) über einen Zeitraum von 3 Jahren durchgeführt. Ziel der Studie war es, Patienten auszuwählen, die aufgrund eines großen Gefäßverschlusses innerhalb von 7 Stunden nach Beginn des Schlaganfalls als „verloren" eingestuft wurden, um die Hypothese zu testen, dass die Reperfusion von als abgestorben geltendem Hirngewebe nicht nur das Überleben, sondern auch die funktionelle Erholung verbessern könnte.

IN EXTREMIS TRIALS LASTE und MOSTE werden durch einen nicht zweckgebundenen Industriezuschuss unterstützt, der von 5 Industriepartnern (BALT, CERENOVUS, MEDTRONIC, MICROVENTION, STRYKER) mitfinanziert wird.

Ansprechpersonen:

v-costalat@chu-montpellier.fr
c-arquizan@chu-montpellier.fr

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Illustration of LASTE clinical trial learnings – Brain parts that brain imaging suggests is dead may not entirely be so. Vincent Costalat, MD, PhD, Professor of Radiology and Chief of Neuroradiology Department of University Hospital of Montpellier, France Les enseignements de l’étude LASTE – Les parties du cerveau que l’on croyait détruites d’après les imageries cérébrales ne le sont pas entièrement. Vincent Costalat, MD, PhD, Professor of Radiology and Chief of Neuroradiology Department of University Hospital of Montpellier, France

 

 

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