Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    26.107,65
    -315,82 (-1,20%)
     
  • Dow Jones 30

    31.030,84
    +63,02 (+0,20%)
     
  • BTC-EUR

    19.853,38
    +328,62 (+1,68%)
     
  • CMC Crypto 200

    437,78
    +2,26 (+0,52%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.352,35
    +30,11 (+0,27%)
     
  • S&P 500

    3.843,43
    +12,04 (+0,31%)
     

Drosten: Corona-Lage 'zunächst nicht bedrohlich' - bald mehr Klarheit

BERLIN (dpa-AFX) - Die Entwicklung der Corona-Lage in Deutschland mit der Zunahme der Omikron-Subvariante BA.5 ist für den Virologen Christian Drosten bisher nicht überraschend. "Meine zu Frühlingsbeginn geäußerte Erwartung hat sich bestätigt. Wir erleben dieses Jahr keinen infektionsfreien Sommer, was aber zunächst nicht bedrohlich ist", teilte der Leiter des Virologie-Instituts der Charité in Berlin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

"Etwas beunruhigt" sei er von der Entwicklung in Portugal, wo nicht nur die Inzidenz, sondern auch die Sterbefälle anstiegen, schreibt der Virologe weiter. "Dafür gibt es keine offensichtlichen Erklärungen, denn auch andere europäische Länder haben BA.5-Anstiege ohne Zunahme der Letalität." Für mehr Klarheit müsse man noch etwas abwarten: "In einem Monat werden wir wissen, ob sich etwas Ähnliches auch bei uns einstellt."

In Deutschland liegt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag bei 276,9. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 238,1 gelegen (Vorwoche: 221,4; Vormonat: 499,2). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Neue Daten zur Verbreitung der Omikron-Subvariante BA.5 werden am Donnerstagabend im RKI-Wochenbericht erwartet. Zuletzt hatte sich der Anteil in einer Stichprobe im Wochentakt verdoppelt, aber noch auf niedrigem Niveau.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.