Deutsche Märkte öffnen in 1 Stunde 8 Minute
  • Nikkei 225

    28.029,57
    +276,20 (+1,00%)
     
  • Dow Jones 30

    34.639,79
    +617,75 (+1,82%)
     
  • BTC-EUR

    50.418,75
    -24,53 (-0,05%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.451,72
    +12,84 (+0,89%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.381,32
    +127,27 (+0,83%)
     
  • S&P 500

    4.577,10
    +64,06 (+1,42%)
     

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 16.11.2021 - 17.30 Uhr

·Lesedauer: 4 Min.

USA: Einzelhandel steigert Umsätze stärker als erwartet

WASHINGTON - Der US-Einzelhandel hat seine Umsätze im Oktober deutlicher ausgeweitet als erwartet. Die Erlöse seien gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent gestiegen, teilte das Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Experten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs um 1,4 Prozent gerechnet. Der Zuwachs im Vormonat wurde zudem etwas höher ausgewiesen als bisher bekannt. Ohne die häufig schwankenden Erlöse aus Autoverkäufen stiegen die Umsätze im Oktober ebenfalls um 1,7 Prozent. Auch das lag über den Markterwartungen.

USA: Industrie erholt sich von Hurrikan-Folgen

WASHINGTON - Die US-Industrie hat sich im Oktober von den Folgen des schweren Hurrikans Ida erholt. Nach einem Rückgang der Gesamtproduktion um 1,3 Prozent im September stieg die Herstellung im Oktober um 1,6 Prozent, wie die US-Notenbank Fed am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten einen Anstieg um 0,9 Prozent erwartet.

WTO warnt vor abruptem Politikwechsel in Richtung Eigenproduktion

GENF - Nach dem Schock der Corona-Pandemie liegt das Heil der Volkswirtschaften nach Überzeugung der Welthandelsorganisation (WTO) nicht in der Abkehr vom Welthandel und mehr heimischer Produktion. "Eine Politik mit dem Ziel, die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit durch einen Rückzug aus der Handelsintegration zu stärken - zum Beispiel durch die Rückverlagerung der Produktion und die Förderung der Autarkie - können oft das Gegenteil bewirken", warnt die WTO in ihrem Welthandelsbericht 2021.

USA: Einfuhrpreise steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Preise von in die USA importierten Gütern sind im Oktober stärker gestiegen als erwartet. Die Einfuhrpreise erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einer Rate von 10,3 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte der Anstieg der Einfuhrpreise noch bei 9,3 Prozent gelegen.

USA: NAHB-Immobilienindex steigt überraschend

WASHINGTON - Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hat sich im November überraschend aufgehellt. Der NAHB-Hausmarktindex stieg zum Vormonat um drei Zähler auf 83 Punkte, wie die National Association of Home Builders am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem unveränderten Wert von 80 Punkte gerechnet.

Britischer Premierminister warnt vor Risiken durch Nord Stream 2

LONDON - Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat vor schweren sicherheitspolitischen Folgen durch eine Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 gewarnt. Europäische Politiker müssten sich bald entscheiden, ob sie "an der Nadel fossiler Kraftstoffe aus Russland hängen" oder für die Ukraine einstehen wollten, sagte Johnson bei einer Veranstaltung in der Londoner City am Montagabend. Das Projekt werde "erhebliche Auswirkungen" auf die Sicherheit der Region haben.

Eurozone: Wirtschaftswachstum beschleunigt sich im Sommer etwas

LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich das Wirtschaftswachstum im Sommer leicht beschleunigt. Im dritten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag nach einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde eine vorherige Schätzung bestätigt. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft um 2,1 Prozent gewachsen.

Italien: Inflation zieht weiter an

ROM - Der Preisauftrieb in Italien hat sich im Oktober weiter verstärkt. Die nach europäischer Methode erfassten Lebenshaltungskosten (HVPI) erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent, wie das Statistikamt Istat am Dienstag in Rom nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Dies ist die höchste Rate seit etwa neun Jahren. Sie liegt 0,1 Prozentpunkte über der Erstschätzung. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,9 Prozent.

Frankreich: Inflationsrate zieht weiter an

PARIS - Die Inflation in Frankreich zieht weiter an. Im Oktober erhöhten sich die nach europäischer Methode gemessenen Lebenshaltungskosten (HVPI) zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Das ist die höhste Rate seit etwa 13 Jahren. Eine erste Schätzung wurde wie von Analysten im Schnitt erwartet bestätigt. Zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent und damit etwas schwächer als vorerst ermittelt.

Arbeitslosigkeit in Großbritannien geht zurück

LONDON - Der britische Arbeitsmarkt bleibt auf Erholungskurs. Im September fiel die Arbeitslosenquote auf 4,3 Prozent und lag damit 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Vom zweiten auf das dritte Quartal sank die Quote um 0,5 Punkte, sie lag aber immer noch höher als vor der Corona-Pandemie.

Großbritannien: Arbeitslosigkeit geht zurück - Offene Stellen auf Rekordniveau

LONDON - Der britische Arbeitsmarkt bleibt auf Erholungskurs. Im September fiel die Arbeitslosenquote weiter zurück. Sie betrug 4,3 Prozent und lag damit 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Vormonat, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Vom zweiten auf das dritte Quartal sank die Quote um 0,5 Punkte, sie lag aber immer noch höher als vor der Corona-Pandemie.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.