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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 12.11.2021 - 17.15 Uhr

·Lesedauer: 4 Min.

USA: Konsumklima der Uni Michigan fällt auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren

MICHIGAN - Belastet durch Inflationsängste ist das Konsumklima in den USA ist im November auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gefallen. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung fiel im Vergleich zum Vormonat um 4,9 Punkte auf 66,8 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Erhebung mitteilte. Dies ist der niedrigste Stand seit November 2011. Analysten hatten hingegen einen Anstieg auf 72,5 Punkte erwartet.

Eurozone: Industrieproduktion fällt weniger als erwartet

LUXEMBURG - Die Produktion der Industrieunternehmen in der Eurozone ist im September nicht so stark wie befürchtet geschrumpft. Gegenüber dem Vormonat sank die Gesamtproduktion um 0,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Die Produktion leidet weiter unter Lieferengpässen.

Altmaier für Verlängerung von Corona-Wirtschaftshilfen

BERLIN - Der geschäftsführende Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich dafür ausgesprochen, Corona-Wirtschaftshilfen bis Ende März zu verlängern. Er halte dies für sinnvoll, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Er sei darüber innerhalb der geschäftsführenden Bundesregierung im Gespräch auf Ministerebene, sagte Altmaier mit Blick auf Finanzminister Olaf Scholz (SPD).

ROUNDUP: Bundesagentur hofft auf Besserung - Budget schrumpft um 20 Milliarden

NÜRNBERG - Es geht um Milliarden: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ihren Haushalt für 2022 aufgestellt, und die große Frage ist mit Nein beantwortet worden: Nein, die Bundesagentur wird es auch im nächsten Jahr nicht schaffen, ihre Ausgaben etwa für Arbeitslosen- und Kurzarbeitergeld aus den Beitragseinnahmen der Arbeitslosenversicherung zu bestreiten. Der Bund wird nach bisheriger Rechnung rund 900 Millionen Euro zuschießen müssen, wie Vorstandsmitglied Christiane Schönefeld am Freitag bei der Feststellung des Budgets in Nürnberg vorrechnete.

Altmaier: Arbeitgeber sollten Mitarbeiter-Impfstatus abfragen dürfen

BERLIN - Im Zusammenhang auch mit der geplanten 3G-Regel am Arbeitsplatz sollten Arbeitgeber aus Sicht des geschäftsführenden Wirtschaftsministers Peter Altmaier den Impfstatus ihrer Mitarbeiter abfragen dürfen. Der CDU-Politiker stellte sich damit hinter Forderungen von Wirtschaftsverbänden.

Südkorea meldet Rekordhoch bei Corona-Intensivpatienten

SEOUL - Südkorea kämpft mit einer steigenden Zahl von schwer erkrankten Covid-19-Patienten. Am Donnerstag erreichte die Zahl der Intensivpatienten 475, teilten die Gesundheitsbehörden am Freitag mit. Die Tageszahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen, die sich in einem kritischen Zustand befinden, kletterte demnach auf Rekordhöhe.

Irland warnt London vor Eskalation in Nordirland-Streit mit EU

DUBLIN/LONDON - Vor neuen Gesprächen im Brexit-Streit um Nordirland hat das EU-Mitglied Irland die britische Regierung vor einer Eskalation gewarnt. "Die harte Tour zu verfolgen oder auf harten Kerl zu machen, ist kontraproduktiv, wenn es um Nordirland geht, und wird in einer Katastrophe münden", sagte der irische Europa-Staatssekretär, Thomas Byrne, am Freitag dem Sender BBC Radio 4. Byrne betonte, die Gefahr sei groß, dass dies zu völliger Instabilität in der früheren Bürgerkriegsregion führe. Die USA übten Druck auf Großbritannien aus, und die EU sei in der Nordirland-Frage geeint, sagte er. London riskiere daher, ein Außenseiter zu sein.

Spanien: Inflation zieht deutlich an

MADRID - Die Inflation in Spanien hat deutlich angezogen. Im Oktober erhöhten sich die Verbraucherpreise sowohl nach europäischer (HVPI) als auch nationaler Berechnungsmethode um 5,4 Prozent, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Die Resultate der ersten Erhebung wurden leicht um 0,1 Punkte nach unten korrigiert.

Deutschland: Weiterhin keine Welle von Firmenpleiten in Sicht

WIESBADEN - Die befürchtete Welle an Firmenpleiten zeigt sich nach wie vor nicht in der amtlichen Statistik. Mit 1029 Fällen lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im August des laufenden Jahres sogar um 2,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag wurde auch das Niveau des nicht von der Corona-Krise beeinflussten August 2019 um 36,7 Prozent unterschritten.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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