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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 09.05.2023 - 17.00 Uhr

USA kündigen weitere Militärhilfe an die Ukraine in Milliardenhöhe an

WASHINGTON - Die US-Regierung hat neue militärische Hilfe für die Ukraine im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro) angekündigt. Damit sollen insbesondere die ukrainische Luftverteidigung gestärkt und der Bedarf an Munition unterstützt werden, wie das US-Außenministerium am Dienstag mitteilte. Die Vereinigten Staaten schicken demnach auch zusätzliche Artilleriegeschosse und Unterstützung für die Instandhaltung bereits vorhandener Waffensysteme. Die Militärhilfe stammt dieses Mal nicht aus Beständen des US-Militärs, sondern wird aus der Industrie bezogen.

ROUNDUP 3: Boom bei Heizungsverkäufen - Debatte um Heizungsgesetz hält an

KÖLN/BERLIN - Die hohen Energiepreise des vergangenen Jahres und die anstehende Novelle des Heizungsgesetzes haben im Frühjahr laut Heizungsindustrie für einen Absatz-Boom gesorgt. Die Verkaufszahlen im Wärmeerzeuger-Markt seien im Vergleich zum Vorjahresquartal um 38 Prozent auf 306 500 verkaufte Anlagen gestiegen, teilte der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) am Dienstag in Köln mit. Besonders stark sei der Boom bei den Verkäufen von Wärmepumpen gewesen, wo die Verkaufszahlen um 111 Prozent auf 96 500 verkaufte Anlagen stiegen.

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China setzt trotz Ukraine-Kriegs auf Wirtschaftsbeziehung zu Russland

BERLIN - China setzt trotz des Ukraine-Kriegs weiterhin auf Wirtschaftsbeziehungen zu Russland. "Es gibt normalen Austausch und Kooperationen zwischen chinesischen und russischen Unternehmen. Und dieser normale Austausch darf nicht gestört werden", sagte Außenminister Qin Gang am Dienstag laut Übersetzung bei seinem Besuch in Berlin. Zugleich sei es in China Gesetz, keine Waffen an Krisenregionen zu liefern. Entsprechende Vorschriften gebe es auch für sogenannte Dual-Use-Güter, die zivil und militärisch verwendet werden können.

ROUNDUP: Baerbock: Bei allen Unterschieden das Verbindende mit China finden

BERLIN - Außenministerin Annalena Baerbock hat China vor den geplanten Regierungskonsultationen zu einem ehrlichen und offenen Dialog über Differenzen aufgerufen. "Die Liste unserer Themen war bereits in Peking lang, und sie ist nicht kürzer geworden. Faire Wirtschaftsbeziehungen, Sicherheitsfragen im Indopazifik, aber auch die Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten sowie die Frage der Menschenrechte", sagte die Grünen-Politikerin am Dienstag in Berlin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ihrem chinesischen Amtskollegen Qin Gang.

ROUNDUP: Scholz will keine Supermacht Europa - anders als Macron

STRASSBURG - Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich klar gegen Bestrebungen ausgesprochen, die EU zu einer dritten Supermacht neben den USA und China zu machen. "Wer nostalgisch dem Traum europäischer Weltmacht nachhängt, wer nationale Großmachtfantasien bedient, der steckt in der Vergangenheit", sagte der SPD-Politiker am Dienstag im Europäischen Parlament in Straßburg. Andere Länder würden sich "zu Recht nicht abfinden mit einer bi- oder tripolaren Weltordnung", in der es nur zwei oder drei dominante Mächte gibt wie zu Zeiten des Kalten Kriegs.

Bundesbank-Präsident: Kampf gegen hohe Inflation noch nicht gewonnen

FRANKFURT - Bundesbank-Präsident Joachim Nagel hält im Kampf gegen die hartnäckig hohe Inflation weitere Zinserhöhungen im Euroraum für notwendig. "Der Kampf gegen die hohe Inflation ist noch nicht gewonnen", sagte Nagel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. "Die Inflationsrate ist in den vergangenen Monaten zwar zurückgegangen, aber sie bleibt immer noch viel zu hoch", sagte Nagel.

ROUNDUP 2: Chinas Außenhandel verliert an Schwung

PEKING - Nach einem guten Start ins Jahr droht die chinesische Wirtschaft ins Stocken zu geraten: Wie die Zollbehörde in Peking am Dienstag mitteilte, stiegen die chinesischen Exporte im April im Jahresvergleich zwar um 8,5 Prozent auf 295,4 Milliarden US-Dollar (rund 269 Mrd Euro). Das Wachstum fiel damit aber geringer aus als im Vormonat, als noch ein Plus von 14,8 Prozent verzeichnet worden war. Bei den Importen ging es im April bergab: Sie sanken im Jahresvergleich um 7,9 Prozent.

Lettlands Notenbankchef Kazaks: EZB könnte Zinsen stärker anheben als erwartet

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte ihre Leitzinsen nach Einschätzung eines hochrangigen Ratsmitglieds deutlicher anheben als derzeit zumeist erwartet. "Wir haben noch einiges an Boden gutzumachen, und weitere Zinserhöhungen werden notwendig sein, um die Inflation zu zähmen" sagte der Notenbankchef Lettlands, Martins Kazaks, am Dienstag der Nachrichtenagentur Bloomberg.

DIW-Chef Fratzscher: 'Unwürdiges Feilschen' vor Flüchtlingsgipfel

BERLIN - Vor dem Flüchtlingsgipfel am Mittwoch haben Wirtschaftsexperten eine Einigung zwischen Bund und Ländern über Finanzierungsfragen angemahnt. Es müsse jetzt dringend eine Lösung gefunden werden, der Gipfel dürfe nicht scheitern, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, dem "Handelsblatt" (Dienstag). Mit Blick auf den Bund-Länder-Streit sprach er von einem "unwürdigen Feilschen" auf dem Rücken aller Bürgerinnen und Bürgern in den Kommunen.

China investiert in Europa vor allem in Auto-Batterien und Neustarts

PEKING/BERLIN - Chinas Investitionstätigkeit in Europa hat sich stark Richtung Auto-Batterien und Firmen-Neugründungen verschoben. Erstmals seit 2008 überholten Greenfield-Projekte, bei denen Tochterfirmen gegründet oder neue Produktionsstätten errichtet werden, die bisher vorherrschenden Unternehmensübernahmen, wie am Dienstag aus einer Studie des Berliner China-Instituts Merics und der Rhodium-Gruppe hervorgeht. Die Übernahmen fielen im vergangenen Jahr sogar um 22 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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