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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 07.02.2020 - 17.00 Uhr

USA: Beschäftigung steigt deutlich stärker als erwartet

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat im Januar deutlich mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft seien 225 000 Stellen entstanden, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Analysten hatten im Mittel nur mit 165 000 neuen Jobs gerechnet.

USA: Arbeitslosenquote steigt überraschend auf 3,6 Prozent

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Arbeitslosen zu Beginn des neuen Jahres überraschend etwas gestiegen. Die Arbeitslosenquote habe um 0,1 Punkte auf 3,6 Prozent zugelegt, teilte das US-Handelsministeriums am Freitag mitteilte. Analysten hatten mit einer unveränderten Quote von 3,5 Prozent gerechnet.

USA: Stundenlöhne steigen etwas weniger als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Löhne und Gehälter im Januar etwas weniger gestiegen als erwartet. Die Stundenlöhne legten gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet. Allerdings sind die Löhne etwas stärker gestiegen als im Vormonat. Im Dezember hatte das Lohnplus 0,1 Prozent betragen.

ROUNDUP: Produktion der deutschen Industrie bricht ein

WIESBADEN/BERLIN - Die deutsche Industrie hat zum Jahresende einen heftigen Produktionseinbruch erlitten. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, lag die Gesamtherstellung 3,5 Prozent niedriger als im Vormonat. Das ist der stärkste Rückgang seit Anfang 2009, als die konjunkturellen Folgen der globalen Finanzkrise sichtbar wurden. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel die Herstellung um 6,8 Prozent - so stark wie seit Ende 2009 nicht mehr.

ROUNDUP: Deutscher Export verliert trotz Rekordjahr deutlich an Tempo

WIESBADEN - Der deutsche Export hat im vergangenen Jahr einen Dämpfer erhalten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag stiegen die Warenausfuhren zwar auf einen Rekordwert von 1327,6 Milliarden Euro. Der Zuwachs fiel mit 0,8 Prozent allerdings wesentlich kleiner aus als in den Jahren 2018 und 2017. Damals hatte es noch ein Plus von 3 Prozent beziehungsweise 6,2 Prozent gegeben.

Spanien: Industrieproduktion gibt deutlich nach

PARIS - Die spanischen Industriebetriebe haben ihre Herstellung zum Jahresende 2019 deutlich zurückgefahren. Wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid mitteilte, fiel die Gesamtproduktion im Dezember gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent. Das ist der stärkste Rückgang seit gut einem Jahr. Zum Vorjahresmonat stieg die Produktion zwar um 0,8 Prozent, lag jedoch unter den Erwartungen von Analysten, die im Schnitt einen Zuwachs um 2,1 Prozent erwartet hatten.

Frankreich: Industrieproduktion gibt stark nach

PARIS - Die französische Industrie hat zum Jahresende 2019 einen starken Rückgang ihrer Produktion verkraften müssen. Wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mitteilte, lag die gesamte Herstellung im Dezember 2,8 Prozent tiefer als im Vormonat. Das ist der stärkste Rückgang seit Anfang 2018. Gegenüber dem Vorjahresmonat fiel die Produktion um 3,0 Prozent. So stark war der Rückgang seit Ende 2014 nicht mehr.

HINWEIS/China: Zoll hat am Freitag keine Außenhandelszahlen veröffentlicht

PEKING - Der chinesische Zoll hat am Freitag keine Außenhandelszahlen für den Januar veröffentlicht. Eine offizielle Begründung gab es nicht. Doch arbeiten viele chinesische Behörden gegenwärtig nicht. Wegen des Ausbruchs der Lungenkrankheit in China wurden die Ferien zum chinesischen Neujahrsfest verlängert und dauern vorerst an.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.