Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    14.080,03
    +40,23 (+0,29%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.712,78
    +5,06 (+0,14%)
     
  • Dow Jones 30

    31.450,60
    +59,08 (+0,19%)
     
  • Gold

    1.716,30
    -17,30 (-1,00%)
     
  • EUR/USD

    1,2076
    -0,0012 (-0,0966%)
     
  • BTC-EUR

    42.453,72
    +2.484,61 (+6,22%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.026,08
    +37,99 (+3,84%)
     
  • Öl (Brent)

    61,61
    +1,86 (+3,11%)
     
  • MDAX

    31.561,87
    -200,34 (-0,63%)
     
  • TecDAX

    3.319,55
    -45,09 (-1,34%)
     
  • SDAX

    15.301,82
    -12,56 (-0,08%)
     
  • Nikkei 225

    29.559,10
    +150,93 (+0,51%)
     
  • FTSE 100

    6.675,47
    +61,72 (+0,93%)
     
  • CAC 40

    5.830,06
    +20,33 (+0,35%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.087,91
    -270,88 (-2,03%)
     

DIW-Präsident: Wirtschaft braucht Perspektive und konsequentere Hilfe

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Nach der grundsätzlichen Verlängerung der geltenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), eine klare Perspektive für die Wirtschaft gefordert. "Gerade für die Wirtschaft ist das natürlich katastrophal. Viele Unternehmen stehen am Rande ihrer Existenz und das wird sich in den nächsten Monaten natürlich dramatisch verschlechtern", sagte Fratzscher am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Viele brauchen eine Perspektive und die haben sie letztlich jetzt immer noch nicht."

Die Umsetzung der Wirtschaftshilfen sei zuletzt "eigentlich eine Katastrophe" gewesen und die Gelder viel zu langsam geflossen: "Viele erhalten das Geld nicht und viele erhalten einfach zu wenig", sagte Fratzscher. Besonders prekär sei die Situation für Soloselbstständige und Minijobber. In jedem Fall müsse die Bundesregierung in den kommenden Monaten ein weiteres Wirtschaftsprogramm auflegen. "Eigentlich muss die Politik schon jetzt den Unternehmen sagen, ihr kriegt auch die Hilfen weit über den Sommer hinaus, solange ihr sie braucht", so der DIW-Präsident.

Am Mittwoch hatten Bund und Länder eine weitgehende Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März beschlossen. Über Schulöffnungen sollen die Länder entscheiden. Die Möglichkeit für weitergehende Öffnungsschritte - etwa für Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen - sehen Bund und Länder erst bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Nur Friseurbetriebe können bei strikter Einhaltung von Hygiene-Auflagen ungeachtet der Lockdown-Verlängerung am 1. März wieder öffnen.