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Diskussionen um strikten Lockdown in Frankreich gehen weiter

·Lesedauer: 2 Min.

PARIS (dpa-AFX) - Nach der weiteren Verschärfung der Corona-Regeln in Frankreich ist ein dritter strikter Lockdown noch nicht vom Tisch. Gesundheitsminister Olivier Véran sagte der Sonntagszeitung "Le Journal Du Dimanche", die Idee sei, Zeit zu gewinnen. Aber sollte die Inzidenz wieder steigen, werde man nicht zögern. "Wir haben nie gesagt, dass wir in den nächsten 14 Tagen nicht erneut in den Lockdown gehen, wenn es notwendig ist."

Zuletzt war ein neuer Lockdown immer wieder ins Spiel gebracht worden. Am Freitag hatte Premierminister Jean Castex kommentiert: "Wir können uns noch eine Chance geben, ihn zu verhindern." Castex hatte angekündigt, dass große Ladenzentren schließen müssen, mobiles Arbeiten verstärkt und die Einhaltung der Corona-Regeln wie die abendliche Ausgangssperre ab 18 Uhr durch Polizei und Gendarmerie enger kontrolliert würden.

Ab Sonntag sind Frankreichs Grenzen zudem für Länder außerhalb des europäischen Raums dicht. Ein- und Ausreise sind außer bei triftigem Grund verboten, wie Castex angekündigt hatte. Das Außenministerium präzisierte, dass die Grenzschließung nicht für Länder wie die Schweiz oder Monaco gelte. Für deren Bürger wie auch die von EU-Staaten gilt, dass bei der Einreise ein maximal 72 Stunden alter PCR-Test fällig wird.

Eine Entscheidung über mögliche weitere Verschärfung der Corona-Regeln wird für die kommenden Tage erwartet. Véran sagte, man habe am Freitag in Beratungen festgestellt, dass es kein Risiko sei, die Situation eine weitere Woche lang zu beobachten. Castex hatte davon gesprochen, dass die nächsten Tage ausschlaggebend sein werden. Präsident Emmanuel Macron meldete sich auf Twitter zu Wort und sprach von entscheidenden Zeiten. "Ich habe Vertrauen in uns", so Macron. Véran versicherte, es gebe eine Chance, einen erneuten Lockdown und eine dritte Infektionswelle zu verhindern.

Die Corona-Krise hat Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern hart getroffen. Mehr als 3 Millionen Ansteckungen wurden registriert, knapp 75 900 Menschen starben nach einer Infektion. Zuletzt wurden täglich oft mehr als 20 000 neue Fälle gemeldet.