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Dieser Trick bei Aldi, Lidl und Co. lässt Kunden schneller einkaufen

·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Mit den Kassiererinnen bei Aldi mithalten? Eine Sache der Unmöglichkeit. Sie sind einfach viel zu schnell für diese Welt. Doch die Discounter greifen noch tiefer in die Trickkiste, damit Ihr Shopping-Erlebnis nicht zu lang dauert. Durch einen kleinen Kniff eilen Sie schneller zur Kasse, als Ihnen vielleicht lieb ist.

Im Aldi geht es an der Kasse dank der flinken Damen recht zügig zu (Bild: REUTERS/Molly Darlington)
Im Aldi geht es an der Kasse dank der flinken Damen recht zügig zu (Bild: REUTERS/Molly Darlington)

Bei Aldi oder Lidl durch die Gänge schlendern und sich extra viel Zeit beim Einkaufen lassen – wann ist Ihnen das mal gelungen? Sehen Sie! Dafür gibt es einen guten Grund. Während sich große Shopping-Zentren mit Düften und schöner Musik behelfen, um den Kunden zum größeren Einkauf zu bewegen, legen sich die Discounter ins Zeug, wenn es darum geht, die Kunden möglichst schnell zur Kasse zu befördern.

Roger Rankel ist Experte für Marketing und erklärt im Interview mit Focus, was es beispielsweise mit der Form der Einkaufswagen auf sich hat: Einkaufswagen seien immer schräg, "weil dann nach und nach das, was wir schon reingelegt haben, zu uns hin und aus unserem Sichtfeld rutscht. Dadurch nehmen wir nicht mehr so bewusst wahr, was wir schon alles eingepackt haben – und legen noch mehr rein“.

Doch das ist noch nicht alles. Aldi und Lidl spielen keine Hintergrundmusik. Und die Discounter verzichten bewusst darauf! Musik soll die Kauflaune der Kunden steigern und sie in eine bestimmte Stimmung versetzen, wie der Psychologe Jens Lönneker, Geschäftsführer vom Kölner Marktforschungsinstitut Rheingold Salon, "t-online" erklärt.

Aldi und Lidl: Alles eine Geldsache?

Doch warum verzichten die Discounter bewusst darauf, wenn es Kunden zum Einkaufen bewegt? Der erste Grund ist ganz einfach: Sie sparen Geld. Denn immer, wenn Musik an einem öffentlichen Raum gespielt wird, müssen die Betreiber Abgaben an die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) zahlen.

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Der zweite, noch viel wichtigere Grund: "Kunden erwarten nicht, im Discounter inspiriert zu werden oder ein Einkaufserlebnis zu haben. Sie wollen einfach die benötigten Produkte kaufen und gegebenenfalls noch ein paar Schnäppchen machen“, so Lönneker.

Im Gegensatz zu großen Möbelhäusern oder Shopping-Zentren muss es beim Discounter schnell gehen: Der Kunde soll die wichtigsten Produkte finden und danach wieder heimgehen. Es ist für Aldi und Lidl lukrativer, wenn möglichst viele Kunden am Tag zugreifen und zur Kasse gehen, als wenn weniger Kunden längere Zeit durch die Gänge flanieren.

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