Deutsche Märkte schließen in 17 Minuten
  • DAX

    13.789,65
    -6,20 (-0,04%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.781,60
    +4,79 (+0,13%)
     
  • Dow Jones 30

    33.689,41
    -71,64 (-0,21%)
     
  • Gold

    1.794,70
    -20,80 (-1,15%)
     
  • EUR/USD

    1,0186
    -0,0071 (-0,69%)
     
  • BTC-EUR

    23.673,52
    -570,03 (-2,35%)
     
  • CMC Crypto 200

    572,50
    -18,26 (-3,09%)
     
  • Öl (Brent)

    88,45
    -3,64 (-3,95%)
     
  • MDAX

    27.823,22
    -84,26 (-0,30%)
     
  • TecDAX

    3.185,00
    -7,17 (-0,22%)
     
  • SDAX

    13.143,64
    -85,73 (-0,65%)
     
  • Nikkei 225

    28.871,78
    +324,80 (+1,14%)
     
  • FTSE 100

    7.502,33
    +1,44 (+0,02%)
     
  • CAC 40

    6.557,43
    +3,57 (+0,05%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.999,71
    -47,48 (-0,36%)
     

Bis zu diesem Tag müsst ihr Geschenke bestellt haben, damit sie noch vor Weihnachten ankommen — und diese versteckten Kosten können auf euch zukommen

·Lesedauer: 3 Min.

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Millionen Deutsche werden dann erneut Grüße und Geschenke per Post versenden. Jährlich stellt sich dann die Frage, wann die Post verschickt werden muss, damit sie auch rechtzeitig beim Empfänger ankommt. Die Pandemie sorgt für zusätzlichen Zeitdruck, da viele auf eine kontaktlose Übergabe setzen. Das zeigt sich auch an den Zahlen. "Das letztjährige Weihnachtsgeschäft hat mit außergewöhnlich hohen Paketmengen alle bisherigen Rekorde gebrochen: Wir haben im 4. Quartal 2020 ein Wachstum der Paketmengen um über 23 Prozent auf 498 Millionen Sendungen verzeichnet", wie ein Pressesprecher der Deutschen Post berichtet. Wir verraten euch, worauf ihr achten müsst und warum in diesem Jahr versteckte Kosten auf euch zukommen könnten.

Auch in diesem Jahr rechnet die Deutsche Post mit einem erhöhten Paketaufkommen zur Weihnachtszeit. Das bedeutet nicht nur, Geschenke rechtzeitig zu bestellen, sondern sie auch lieber früher als später abzuschicken. Bei der Post hat man sich zusätzlich auf das Weihnachtsgeschäft vorbereitet. "Für die Bewältigung der besonders hohen Mengen in der Vorweihnachtszeit werden wir insgesamt weitere rund 10.000 Aushilfskräfte in allen Bereichen der Produktion einsetzen. Rund 13.000 zusätzliche Fahrzeuge und 600 zusätzliche E-Trikes sind ebenfalls im Einsatz", heißt es vom Pressesprecher des Unternehmens. Auch bei Hermes werden 3500 weitere Arbeitskräfte eingestellt. Dann solltet ihr euer Paket abschicken, damit es rechtzeitig ankommt:

Als spätesten Versandtermin für Pakete innerhalb Deutschlands gibt die Deutsche Post Montag, den 20. Dezember, an. Briefe und Postkarten sollten vor der Briefkastenentleerung bis spätestens Mittwoch, den 22. Dezember, im Briefkasten landen. Auch der Paketlieferant Hermes rät zu diesen Abgabezeiten. Bei internationalen Sendungen unterscheiden sich derweil die optimalen Abgabefristen. Innerhalb der EU ist der 14. Dezember für Briefe und Postkarten angegeben. Versendungen außerhalb Europas sollten spätestens bis zum 7. Dezember abgegeben werden. Bei Paketen unterscheiden sich die Abgabefristen erneut. Wer sein Geschenk ins EU-Ausland versenden will, sollte beim Standardversand nicht länger als bis zum 30. November warten.

Diese versteckten Kosten können auf euch zukommen

Neben den Paketshops und Filialen der Deutschen Post können Kunden dabei auch den kontaktlosen Service an über 8200 DHL-Paketstationen in Deutschland nutzen. Der Versand ist dabei auch ohne vorherige Registrierung möglich. Mit der Post und DHL-App könne zudem Briefe und Pakete online frankiert werden. Dank der mobilen Briefmarke ist auch der Versand ohne klassische Frankierung möglich. Das Porto kann dann bargeldlos per App bezahlt werden. Der Portocode muss nur noch lesbar oben rechts auf die Karte oder den Umschlag notiert werden.

Die Deutsche Post rät auch, Pakete möglichst früh abzuholen, um Wartezeiten an den Stationen zu vermeiden. Wer Bargeld und Wertsachen verschickt, muss diese außerdem als Einschreiben Wert versenden, da eine Zustellung mit Standardbriefen nicht zulässig ist.

Wichtig in diesem Jahr: Seit dem 1. Juli gelten in der EU neue Zollbestimmungen. Darin ist nun bestimmt, dass für Waren aus einem Nicht-EU-Land Einfuhrabgaben zu entrichten sind. Wenn diese Abgaben bei der Ankunft in Deutschland noch zu zahlen sind, legt die Post diese gegenüber dem Zoll aus. Bei der Zustellung werden die Abgaben jedoch vom Empfänger eingezogen. Die Auslagepauschale bei der Post liegt bei sechs Euro und ist unabhängig vom Warenwert. Kunden müssen also darauf achten, wo sie ihre Waren bestellen. Sonst können extra Kosten anfallen. Ein günstiges Geschenk aus dem EU-Ausland kann so unnötig teuer werden.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.