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Diese Wertsteigerung hättet ihr erzielt, wenn ihr vor fünf Jahren eine Immobilie in einer deutschen Großstadt gekauft hättet

·Lesedauer: 2 Min.
Wohnhäuser in Berlin
Wohnhäuser in Berlin

Immobilien werden gerne als Betongold bezeichnet. Das Versprechen: Sicherheit und eine stabile Wertanlage. In Zeiten von Niedrigzinsen und Krisen klingt das besonders attraktiv. Doch welche Wertsteigerungen lassen sich mit Immobilien in Deutschland erzielen? Die Immobilien-Plattform "Immoscout24" hat die Wertentwicklung von Wohnimmobilien zum Kauf analysiert.

Aus den Daten geht hervor, wie sich die Preise für eine typische Bestands-Eigentumswohnung (80 Quadratmeter) und ein typisches Einfamilienhaus (140 Quadratmeter Wohnfläche und 600 Quadratmeter Grundstücksanteil) in den letzten fünf Jahren entwickelt haben. Untersucht wurden die fünf größten Städte Deutschlands: Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main.

Berlin: 84 Prozent Wertsteigerung

Den größten Wertzuwachs verzeichnet Berlin. Hier lag der durchschnittliche Angebotspreis für eine 80 Quadratmeter große Eigentumswohnung im dritten Quartal dieses Jahres 84 Prozent über dem Preis vor fünf Jahren. Aktuell kostet die Wohnung in Berlin 373.120 Euro, was einem absoluten Wertzuwachs von 170.880 Euro entspricht.

Auf Rang zwei folgt Köln, mit einer Wertentwicklung von 66 Prozent. Im Vergleich zu den anderen Städten ist hier der durchschnittliche Angebotspreis mit aktuell 335.680 Euro allerdings noch am günstigsten. In Frankfurt am Main konnten Eigentümer in den vergangenen fünf Jahren einen Wertzuwachs von 64 Prozent verbuchen. Bei einem aktuellen Kaufpreis von 450.800 Euro beträgt die absolute Wertsteigerung hier 175.840 Euro.

München: Plus 184.960 Euro

Etwas weniger stark entwickelten sich die Werte in Hamburg und München. In Hamburg betrug die Wertsteigerung 54 Prozent. In München lag sie bei 43 Prozent. Allerdings ist hier das Preisniveau bereits am höchsten. Für die 80-Quadratmeter-Wohnung muss man in München aktuell satte 619.360 Euro auf den Tisch legen. Absolut betrachtet ist der Wertzuwachs mit 184.960 Euro im Vergleich zu den anderen Metropolen hier aber am größten.

Auch bei den Einfamilienhäusern lässt sich in Berlin die stärkste Wertentwicklung (plus 67 Prozent beobachten). Im Vergleich zu den Eigentumswohnungen ist der Wertzuwachs allerdings in allen fünf Großstädten geringer. In Köln liegt er bei 44 Prozent, in Hamburg bei 36 Prozent, in Frankfurt am Main bei 31 Prozent und in München bei 28 Prozent.

"Stabile und rentable Kapitalanlage"

„Wohnimmobilien haben sich in den letzten Jahren als stabile und rentable Kapitalanlage bewährt. Im Gegensatz zu den volatileren Anlageformen im Kapitalmarkt stellen sie sowohl zur Eigennutzung als auch zum Vermögensaufbau eine sichere Geldanlage dar und können damit ein wertvoller Bestandteil der Altersvorsorge sein“, sagte Thomas Schroeter, Geschäftsführer von "Immoscout24". Vor dem Hintergrund der hohen Nachfrage nach Immobilien zum Kauf erwarte er, "dass sich diese Entwicklung auf absehbare Zeit fortsetzt, wenn auch nicht mehr ganz so dynamisch".

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