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Devisen: Euro steigt auf knapp 1,18 US-Dollar

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat am Freitag von einer besseren Unternehmensstimmung in Deutschland profitiert. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1795 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1782 (Donnerstag: 1,1802) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8487 (0,8473) Euro.

Unterstützung erhielt der Euro durch eine deutliche Stimmungsaufhellung in deutschen Unternehmen. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, stieg im März auf den höchsten Wert seit Juni 2019. Die Unternehmen bewerteten sowohl ihre aktuelle Lage als auch die Geschäftsaussichten besser. Trotz steigender Corona-Infektionen starte die Wirtschaft zuversichtlich in den Frühling, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Aus den USA kamen vor dem Wochenende uneinheitliche Wirtschaftsdaten. Zwar stieg das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima im März auf den höchsten Stand seit einem Jahr. Die Einkommen und Ausgaben der Verbraucher gaben im Februar jedoch deutlich nach. Der Rückschlag folgt auf einen kräftigen Anstieg im Januar, was das aktuelle Ergebnis etwas relativiert.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85503 (0,86068) britische Pfund, 129,34 (128,75) japanische Yen und 1,1090 (1,1045) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1732 Dollar gehandelt. Das waren etwa fünf Dollar mehr als am Vortag.