Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 34 Minuten
  • Nikkei 225

    29.200,17
    +174,71 (+0,60%)
     
  • Dow Jones 30

    35.258,61
    -36,15 (-0,10%)
     
  • BTC-EUR

    53.166,48
    -611,68 (-1,14%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.445,66
    -5,97 (-0,41%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.021,81
    +124,47 (+0,84%)
     
  • S&P 500

    4.486,46
    +15,09 (+0,34%)
     

Devisen: Euro erholt sich teilweise von Vortagesverlusten

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat sich am Donnerstag teilweise von seinen Kursverlusten vom Vorabend erholt. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1719 US-Dollar. Sie lag damit etwas höher als im frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1729 Dollar festgesetzt.

Der Euro profitierte von der freundlichen Stimmung an den europäischen Aktienmärkten. Schwächer als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone belasteten den Euro nicht. So haben die von Markit erhobenen Einkaufsmanagerindizes sowohl für die Industrie als auch für den Dienstleistungssektor im September stärker als erwartet nachgegeben.

"Die für dieses Jahr prognostizierten kräftigen Wachstumsraten sind bereits Geschichte", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Die Wirtschaft erholt sich nach dem Corona-Schock zwar, aber weit weniger stark als ursprünglich prognostiziert wurde."

Belastet worden war der Euro am Vorabend durch den aufwertenden Dollar. Die US-Währung profitierte von der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank Fed. Die Zentralbank signalisierte, womöglich bereits zur nächsten Zinssitzung Anfang November mit der Rückführung ihrer milliardenschweren Wertpapierkäufe zu beginnen. Hintergrund sind die solide Erholung der Konjunktur von dem Corona-Einbruch und die hohe Inflation.

Darüber hinaus ließ die Fed durchblicken, ihren Leitzins möglicherweise früher und rascher anzuheben als bisher gedacht. Allerdings resultiert dieses Szenario aus den Zinsprognosen der Notenbank, die sich in der Vergangenheit als nicht besonders zuverlässig erwiesen haben. Fed-Chef Jerome Powell versuchte, Erwartungen in Richtung baldiger Zinsanhebungen zu dämpfen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.