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Deutschland will seinen Klimabeitrag von 4 auf 6 Milliarden erhöhen

·Lesedauer: 1 Min.

CARBIS BAY (dpa-AFX) - Deutschland will seinen Beitrag für den Klimaschutz in Entwicklungsländern bis spätestens 2025 von derzeit vier auf sechs Milliarden Euro jährlich erhöhen. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntag am Rande des G7-Gipfels der großen demokratischen Industrienationen im südwestenglischen Cornwall auf Twitter mit. "Die G7 sollte Vorreiter bei der Klimafinanzierung sein."

Ein weiterer Regierungssprecher betonte, der Erfolg der UN-Klimakonferenz im schottischen Glasgow Anfang November hänge entscheidend von den Zusagen der Industrieländer zur Klimafinanzierung ab. Die zuletzt 4,3 Milliarden Euro an Haushaltsmitteln sind Teil der gesamten deutschen Klimahilfe, zu denen nach den für 2019 vorliegenden Zahlen auch noch 2,5 Milliarden an Kapitalmarktmitteln kommen, wie Experten erklärten.

Die G7-Staaten sind allerdings noch weit davon entfernt, ihre frühere Zusage zu erfüllen, für arme Länder 100 Milliarden US-Dollar jährlich an öffentlichen und privaten Geldern zu mobilisieren. Damit sollen ärmere Staaten den Klimaschutz ausbauen und sich widerstandsfähiger gegen Auswirkungen wie Wetterextreme machen. Die Klimahilfen erreichten laut Entwicklungsorganisation Oxfam bisher nur 39 Milliarden US-Dollar.

Kanzlerin Angela Merkel hatte die Ergebnisse des G7-Gipfels beim Klimaschutz zuvor als "starkes Bekenntnis" gewertet - auch wenn sich die reichen Industrienationen nicht auf ein einheitliches Datum zum Ausstieg aus der Kohle einigen konnten.

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