Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.399,65
    +202,91 (+1,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.034,25
    +34,81 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    34.777,76
    +229,23 (+0,66%)
     
  • Gold

    1.832,00
    +16,30 (+0,90%)
     
  • EUR/USD

    1,2167
    +0,0098 (+0,82%)
     
  • BTC-EUR

    47.615,77
    -1.171,71 (-2,40%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.480,07
    +44,28 (+3,08%)
     
  • Öl (Brent)

    64,82
    +0,11 (+0,17%)
     
  • MDAX

    32.665,02
    +364,65 (+1,13%)
     
  • TecDAX

    3.427,58
    +42,51 (+1,26%)
     
  • SDAX

    16.042,00
    +171,69 (+1,08%)
     
  • Nikkei 225

    29.357,82
    +26,45 (+0,09%)
     
  • FTSE 100

    7.129,71
    +53,54 (+0,76%)
     
  • CAC 40

    6.385,51
    +28,42 (+0,45%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.752,24
    +119,39 (+0,88%)
     

Deutschland sieht Russland als Partner beim 'Green Deal' der EU

·Lesedauer: 1 Min.

LEIPZIG (dpa-AFX) - Die Bundesregierung sieht Russland als wichtigen Partner auf dem Weg Europas zum "Green Deal" - zum klimaneutralen Wirtschaften bis zum Jahr 2050. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erinnerte zum Auftakt der Deutsch-Russischen Rohstoff- Konferenz am Donnerstag daran, dass Russland nicht nur ein sehr zuverlässiger Lieferant von Erdgas sei, sondern auch enormes Potenzial an erneuerbarer Energie aus Wind und Sonne besitzt.

Gerd Müller (CSU), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ordnete die Partnerschaft mit Russland beim Klimaschutz in einen globalen Kontext ein. Man brauche die Zusammenarbeit der Global Player - von Russland, China, Europa und den USA - bei der Bekämpfung der Pandemie genauso wie beim Schutz des Klimas oder beim Kampf gegen Hunger und Armut. "Die globale Klimawende schaffen wir nur gemeinsam", sagte Müller.

Die Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz sollte bei ihrer 13. Ausgabe eigentlich in Leipzig tagen, wurde wegen der Corona-Pandemie aber ins Internet verlegt. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) warb als Schirmherr der Konferenz für einen raschen Abschluss der Arbeiten an der umstrittenen Gas-Pipeline Nordstream 2: "Wir sind als Deutschland darauf angewiesen, auch in Zukunft verlässlich Gaslieferungen aus Russland zu bekommen."