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Deutschland hilft tschechischen Corona-Hotspots mit Impfstoff aus

·Lesedauer: 1 Min.
Sanitäter vor einem Patiententransfer in Cheb - in den tschechischen Corona-Hotspots sind die Kliniken überlastet (Bild: Reuters/David W Cerny)
Sanitäter vor einem Patiententransfer in Cheb - in den tschechischen Corona-Hotspots sind die Kliniken überlastet (Bild: Reuters/David W Cerny)

Aus Deutschland sind 15.000 zusätzliche Impfstoff-Dosen im stark von Corona betroffenen Tschechien eingetroffen. Das bestätigte eine Sprecherin der Verwaltungsregion mit Sitz in Karlovy Vary (Karlsbad) am Dienstag. Die Bundesländer Sachsen, Thüringen und Bayern hatten die gemeinsame Spende angekündigt, die für die grenznahen Corona-Hotspots im Westen Tschechiens bestimmt ist.

Die Regierung in Prag gab noch 1800 Dosen aus den eigenen knappen Beständen hinzu. In den Bezirken Cheb, Sokolov und Karlovy Vary liegt die 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner nach Angaben des Gesundheitsministeriums jeweils bei 597, 1002 und 936.

Es handelt sich um Impfstoff der Firma Astrazeneca, für den die Behörden in Tschechien anders als Deutschland keine Altersobergrenze festgelegt haben.

Tschechische Impfkampagne läuft schleppend

Der Präsident der Karlsbader Region, Petr Kulhanek, sprach von einer "Geste der Hilfsbereitschaft". Mit dem zusätzlichen Impfstoff könne das Übertragungsrisiko im Grenzgebiet gesenkt werden. Zudem könne man nun die Hausärzte früher an der Impfkampagne für Menschen im Alter von mehr als 70 Jahren beteiligen.

Wegen der begrenzten Verfügbarkeit der Vakzine geht die Impfkampagne in Tschechien nur langsam voran. Bisher wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums 674.040 Einzeldosen verabreicht. Die Behörden meldeten 12 150 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Seit Beginn der Pandemie gab es mehr als 1,2 Millionen bestätigte Infektionen und 20.700 Todesfälle. Tschechien hat rund 10,7 Millionen Einwohner.

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