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Deutsche wollen Auto wegen Dieselpreisen stehen lassen

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München (dpa) - Diesel hat zum ersten Mal die Marke von 1,60 Euro beim bundesweiten Tagesdurchschnitt überschritten. Am Dienstag (18. Januar) kostete der Kraftstoff 1,601 Euro pro Liter, wie der ADAC mitteilte. Das sind 1,6 Cent mehr als vor Wochenfrist.

Superbenzin der Sorte E10 schlug mit 1,672 Euro je Liter zu Buche, das sind 1,7 Cent mehr als vor einer Woche - zum Allzeithoch aus dem Jahr 2012 fehlen damit aber noch 3,7 Cent.

Drastisch ist der Anstieg insbesondere beim Vergleich auf Jahressicht. Im Januar 2021 war Diesel im Monatsdurchschnitt noch fast 37 Cent pro Liter billiger als am Dienstag. Bei Super E10 beträgt der Unterschied gut 32 Cent.

Grund sind steigende Ölpreise

Die Spritpreise folgen mit ihrem Anstieg dem Ölpreis, der zuletzt weiter zugelegt hatte. Und der Trend könnte weitergehen - am Mittwoch erreichten die wichtigsten Rohölsorten Brent und WTI siebenjährige Höchststände.

Als Reaktion auf die hohen Spritpreise lassen viele Deutsche öfter mal ihr Auto stehen. In einer Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands sagten das einem Bericht des Internetportals «t-online» zufolge 40 Prozent. 23 Prozent sparen an anderer Stelle, 14 Prozent denken über ein E-Auto nach und 7 Prozent erwägen, ihr Auto ganz abzuschaffen. Allerdings sagten auch 25 Prozent, sie würden ihr Fahrverhalten nicht anpassen.

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