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Deutsche Bank erwägt Neustart des Basismetall-Handels: Kreise

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(Bloomberg) -- Die Deutsche Bank erwägt informierten Kreisen zufolge die Wiederaufnahme des Handels mit Nichtedelmetallen wie Aluminium und Kupfer. Die Großbank wolle damit ihr Wachstum ankurbeln, heißt es bei Personen, die mit den Überlegungen vertraut sind.

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Die Überlegungen, die federführend von der Fixed-Income-Sparte von Ram Nayak angestellt werden, seien noch im Sondierungsstatus und ergebnisoffen, sagten die Personen. Das Projekt würde Neueinstellungen erfordern und zum Edelmetall-Handel der Bank dazukommen, sagte eine der Personen.

Ein Sprecher der Deutschen Bank lehnte eine Stellungnahme ab.

Die Rückkehr in das Geschäft mit Nichtedelmetallen, deren Preise in den letzten Monaten stark gestiegen sind, würde den Ausstieg der Deutschen Bank aus dem Rohstoffhandel vor acht Jahren teilweise umkehren. Der Schritt wäre ein weiteres Beispiel dafür, wie stark CEO Christian Sewing auf seine Fixed-Income-Sparte setzt, um die Erträge zu steigern.

Die Preise für Nichtedelmetalle sind seit der Pandemie stark angestiegen. Kupfer und Aluminium sind auf dem höchsten Stand seit vielen Jahren und haben anderen Banken zu Extragewinnen verholfen. Die Rohstoffhändler von Goldman Sachs Group Inc. haben im letzten Jahr ihre Erträge verdoppelt auf über 2 Milliarden Dollar, den höchsten Betrag in einem Jahrzehnt.

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