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Deutsche Bahn schickt Regenbogen-ICE auf die Reise

·Lesedauer: 1 Min.
Richard Lutz, Vorsitzender der Deutschen Bahn, vor dem Regenbogen-ICE.
Richard Lutz, Vorsitzender der Deutschen Bahn, vor dem Regenbogen-ICE.

Es soll mehr sein als nur ein buntes Symbol: Mit ihrem Regenbogen-ICE will die Deutsche Bahn Stellung beziehen und das Miteinader fördern.

Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn hat als Zeichen der Unterstützung der LGBTQI+-Gemeinschaft einen ICE mit einem aufgeklebten Regenbogen-Streifen auf die Reise geschickt. Es gehe dabei nicht um Symbolik, «sondern um Haltung, gesellschaftliches Miteinander und konkrete Lebensbedingungen», teilte Bahnchef Richard Lutz am Freitag mit.

Die Abkürzung LGBTQI+ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, queere, Trans- und andere nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.

Mit dem neuen Branding will der Konzern nach eigenen Angaben auch das Engagement des Mitarbeitenden-Netzwerks «railbow» ehren, das sich für die Belange von LGBTQI+-Beschäftigten einsetzt. Der neu beklebte ICE fuhr gegen Mittag vom Berliner Hauptbahnhof aus nach München. Dort wird am Samstag der Christopher Street Day gefeiert. «Das Regenbogen-Branding bleibt auf unbestimmte Zeit bestehen», teilte die Bahn mit.

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