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Der deutsche Arbeitsmarkt trotzt der Krise: IAB-Arbeitsmarktbarometer zeigt sogar leicht steigende Beschäftigung an

Überall werden händeringend Arbeitskräfte gesucht in Deutschland. Besonders in der Gastronomie und im Handel ist der Bedarf groß. - Copyright: Picture Alliance
Überall werden händeringend Arbeitskräfte gesucht in Deutschland. Besonders in der Gastronomie und im Handel ist der Bedarf groß. - Copyright: Picture Alliance

Der deutsche Arbeitsmarkt trotzt weiter allen Krisenanzeichen in der Wirtschaft in Folge des Ukraine-Krieges. Neue Zahlen sprechen sogar für einen weiteren Ausbau der Beschäftigung, die sich bereits auf Rekordniveau befindet. Das geht aus dem Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Der Index hielt sich im November stabil bei 100,5 Punkten knapp über der neutralen Marke von 100 und signalisiert damit leicht positive Aussichten für den Arbeitsmarkt.

Das IAB ist die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit. Das Arbeitsmarktbarometer ist einer der wichtigsten Frühindikatoren für die Entwicklung der Beschäftigung und der Arbeitslosigkeit in Deutschland in den kommenden Monaten. „Trotz des Drucks der Energiekrise hält sich am deutschen Arbeitsmarkt ein leicht positiver Ausblick“, sagte IAB-Forscher Enzo Weber.

Der Index wird auf der Grundlage umfangreicher Befragungen der Arbeitsagenturen in Deutschland erstellt. Er besteht aus zwei Komponenten, der Vorhersage der Arbeitslosigkeit und der Vorhersage der Beschäftigung. Der Ausblick für die Arbeitslosenzahl verbesserte sich um 0,3 Punkte und liegt nun bei 97,7 Punkten. Der Wert unter 100 deutet weiter auf eine leicht zunehmende Arbeitslosigkeit hin.

Die Beschäftigungskomponente hat sich im November um 0,2 Punkte auf 103,3 Punkte zwar leicht verschlechtert, deutet aber nach wie vor auf steigende Beschäftigung hin. „Ein stabiler Arbeitsmarkt hilft dabei mit, eine schwerwiegende Rezession zu vermeiden“, urteilt Weber.