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Deutsche Anleihen geben etwas nach

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Donnerstag die deutlichen Gewinne seit Beginn des Jahres vorerst nicht fortgesetzt. Am Morgen fiel der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 leicht um 0,11 Prozent auf 136,32 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen betrug 2,27 Prozent.

Damit wurden die Kursgewinne der vergangenen drei Tage vorerst gestoppt. In den ersten Handelstagen des Jahres hatte eine etwas geringer als erwartet ausgefallene Inflation in Deutschland und Frankreich den Kursen am Anleihemarkt Auftrieb verliehen, während es mit den Renditen nach unten ging. Der Rückgang der Inflationsraten in den beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone könnte den Druck auf die EZB mindern, mit deutlichen Zinserhöhungen gegen die starke Teuerung vorzugehen.

Am Markt haben die Anleger die Daten zur Preisentwicklung in der gesamten Eurozone im Blick, die Ende der Woche erwartet werden. "Für den Fall, dass die Euroland-Inflation am Freitag ebenfalls nach unten überrascht, dürfte das Potenzial für zusätzliche Abwärtsrevisionen der Zinserwartungen inzwischen jedoch begrenzt sein", hieß es in einem Marktkommentar der Dekabank.

Unerwartet schwache Daten zur Entwicklung des deutschen Außenhandels konnten den Kursen zum Handelsauftakt am Rentenmarkt keine neuen Impulse geben. Am Nachmittag dürfte wieder mehr Bewegung in den Handel mit Bundesanleihen kommen. Dann liefert der ADP-Arbeitsmarktindex eine erste Indikation über die Entwicklung der Beschäftigung in den Vereinigten Staaten. Am Freitagnachmittag steht dann der mit Spannung erwartete Arbeitsmarktbericht für Dezember an.