Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.981,91
    +99,61 (+0,72%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.657,03
    +16,48 (+0,45%)
     
  • Dow Jones 30

    31.261,90
    +8,77 (+0,03%)
     
  • Gold

    1.845,10
    +3,90 (+0,21%)
     
  • EUR/USD

    1,0562
    -0,0026 (-0,24%)
     
  • BTC-EUR

    27.648,89
    -1.274,84 (-4,41%)
     
  • CMC Crypto 200

    650,34
    -23,03 (-3,42%)
     
  • Öl (Brent)

    112,70
    +0,49 (+0,44%)
     
  • MDAX

    29.199,95
    +165,84 (+0,57%)
     
  • TecDAX

    3.073,26
    +27,42 (+0,90%)
     
  • SDAX

    13.197,31
    +51,87 (+0,39%)
     
  • Nikkei 225

    26.739,03
    +336,19 (+1,27%)
     
  • FTSE 100

    7.389,98
    +87,24 (+1,19%)
     
  • CAC 40

    6.285,24
    +12,53 (+0,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.354,62
    -33,88 (-0,30%)
     

Deutsche Anleihen geben weiter nach

·Lesedauer: 2 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen sind zu Wochenbeginn unter Druck geblieben. Der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future <DE0009652644> knüpfte an seine deutlichen Verluste vom Freitag an und fiel bis zum späten Montagnachmittag um 0,12 Prozent auf 169,69 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen betrug minus 0,03 Prozent. Sie blieb damit in der Nähe der Nulllinie, die sie im Tagesverlauf fast überschritten hatte. Es wäre das erste Mal seit Frühjahr 2019 gewesen.

Am Anleihenmarkt wird zunehmend darüber spekuliert, dass die erhöhte Inflation in den USA die US-Notenbank dazu veranlasst, die Geldpolitik schneller als bislang erwartet zu straffen. Analysten rechnen bereits im März mit einem Zinsschritt nach oben. Dementsprechend ziehen die Renditen aktuell an, während im Gegenzug die Kurse nachgeben.

Neue Konjunkturdaten aus China ergaben derweil zwar ein deutliches Wirtschaftswachstum im Gesamtjahr 2021, zum Jahresende hin nahm der Schwung aber ab. Die Notenbank des Landes reduzierte daraufhin ihren einjährigen Leitzins um 0,1 Prozentpunkte. Gesenkt wurde auch der Zins für einwöchige Refinanzierungsgeschäfte mit den Geschäftsbanken. Zudem gab die Zentralbank zusätzliche Liquidität in das Finanzsystem.

"Die chinesische Wirtschaftsleistung dürfte im Trend auch im laufenden Jahr unter den vor der Pandemie gewohnten Raten liegen", schrieb Volkswirt Matthias Krieger von der Landesbank Baden-Württemberg. Belastend wirkten voraussichtlich weiterhin die immer wieder verhängten Lockdowns ganzer Städte im Rahmen der nach wie vor sehr rigiden, wenn auch inzwischen etwas "angepassten" Zero-Covid-Strategie. Für die internationalen Lieferketten bleibe dies ein Problem.

Die Zinssenkungen in China verhalfen den europäischen Aktienmärkten überwiegend zu Kursgewinnen. Auch insofern war die Stimmung an den Anleihemärkten diesseits des Atlantiks entsprechend trübe. Konjunkturdaten aus Italien bewegten derweil kaum. In dem Land stieg die Inflation Ende vergangenen Jahres wie erwartet weiter und erreichte den höchsten Stand seit rund 13 Jahren. In den USA herrschte derweil wegen eines nationalen Feiertags überwiegend Ruhe.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.