Werbung
Deutsche Märkte schließen in 4 Stunden 26 Minuten
  • DAX

    18.777,49
    +73,07 (+0,39%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.076,29
    +3,84 (+0,08%)
     
  • Dow Jones 30

    39.949,66
    -53,93 (-0,13%)
     
  • Gold

    2.422,90
    +5,50 (+0,23%)
     
  • EUR/USD

    1,0865
    -0,0007 (-0,07%)
     
  • Bitcoin EUR

    61.759,25
    +309,26 (+0,50%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.367,09
    +12,68 (+0,94%)
     
  • Öl (Brent)

    79,60
    -0,46 (-0,57%)
     
  • MDAX

    27.536,44
    +95,21 (+0,35%)
     
  • TecDAX

    3.456,53
    +25,32 (+0,74%)
     
  • SDAX

    15.216,17
    +53,35 (+0,35%)
     
  • Nikkei 225

    39.069,68
    +282,30 (+0,73%)
     
  • FTSE 100

    8.426,96
    +6,70 (+0,08%)
     
  • CAC 40

    8.210,36
    +42,86 (+0,52%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.747,86
    +61,90 (+0,37%)
     

Deutsche Anleihen geben weiter nach

FRANKFURT (dpa-AFX) -Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Mittwoch gesunken und haben damit an die deutlichen Verluste der vergangenen Handelstage angeknüpft. Am Morgen fiel der richtungweisende Terminkontrakt Euro-Bund-Future DE0009652644 um 0,24 Prozent auf 131,06 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen betrug 2,50 Prozent.

Seit Beginn der Woche ging es mit den Kursen deutscher Bundesanleihen deutlich nach unten, während die Renditen im Gegenzug zulegten. Robuste US-Konjunkturdaten dämpften die Spekulation auf eine baldige Zinssenkung in den USA, was den Renditen von US-Anleihen Auftrieb verlieh und auch den gesamten Markt beeinflusste.

Am Vorabend hatte US-Notenbankchef Jerome Powell in einer Rede ebenfalls die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen gedämpft. "Die jüngsten Daten haben uns eindeutig keine größere Zuversicht vermittelt", sagte Powell. Sollte die Inflationsrate dauerhaft höher bleiben, würde die Notenbank so lange wie nötig auf eine straffe Geldpolitik setzen.

Marktbeobachter der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) verwiesen auf die Zinsdifferenz deutscher Papiere zu US-Staatsanleihen. In der Laufzeit von zehn Jahren werden die amerikanischen Papiere derzeit mit einer Rendite von 4,67 Prozent gehandelt. Im Vergleich zu deutschen Bundesanleihen liegt der US-Renditevorteil bei fast 2,2 Prozentpunkte. Nach Angaben der Experten der Helaba ist das der höchste Stand seit mehr als vier Jahren.