Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.787,73
    -200,97 (-1,44%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.599,55
    -41,82 (-1,15%)
     
  • Dow Jones 30

    30.814,26
    -177,26 (-0,57%)
     
  • Gold

    1.827,70
    -23,70 (-1,28%)
     
  • EUR/USD

    1,2085
    -0,0071 (-0,58%)
     
  • BTC-EUR

    30.591,01
    +700,82 (+2,34%)
     
  • CMC Crypto 200

    701,93
    -33,21 (-4,52%)
     
  • Öl (Brent)

    52,04
    -1,53 (-2,86%)
     
  • MDAX

    31.035,92
    -536,16 (-1,70%)
     
  • TecDAX

    3.262,41
    -29,51 (-0,90%)
     
  • SDAX

    15.048,80
    -337,17 (-2,19%)
     
  • Nikkei 225

    28.519,18
    -179,08 (-0,62%)
     
  • FTSE 100

    6.735,71
    -66,25 (-0,97%)
     
  • CAC 40

    5.611,69
    -69,45 (-1,22%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.998,50
    -114,14 (-0,87%)
     

Corona-Zahlen steigen in Spanien - Regionen verschärfen Maßnahmen

·Lesedauer: 2 Min.

MADRID (dpa-AFX) - Spanien hat mit 23 700 Neuinfektionen binnen 24 Stunden den höchsten Tageswert seit zwei Monaten verzeichnet. Das seien rund 10 000 Fälle mehr als vor einer Woche, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstagabend in Madrid mit. Drei Regionen, Katalonien, Madrid und Valencia, hätten zusammen zwei Drittel aller neuen Ansteckungen gemeldet. Allein in Katalonien seien einschließlich nachgemeldeter Fälle 7035 Neuinfektionen gezählt worden. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen zwei Wochen kletterte derweil in Spanien den Angaben zufolge auf gut 296. Das ist der höchste Wert seit dem 27. November (307).

Wegen der anziehenden Zahlen kündigten erneut mehrere der insgesamt 17 sogenannten Autonomen Gemeinschaften des Landes am Dienstag eine Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie an. Valencia verlängerte zum Beispiel die Abriegelung der Region bis zum 31. Januar. Die knapp fünf Millionen Einwohner dürfen die Region nur mit triftigem Grund verlassen, etwa, um zur Arbeit oder zum Arzt zu fahren. Auswärtige dürfen ebenfalls nur ein Ausnahmefällen einreisen. Zudem wird der Beginn der nächtlichen Ausgehsperre ab Donnerstag um zwei Stunden auf 22 Uhr vorgezogen. Restaurants, Bars und andere Gastronomielokale müssen dann schon um 17 Uhr schließen.

Verschärfungen der Einschränkungen gaben außerdem auch Extremadura an der Grenze zu Portugal (die mit 638 die höchste sogenannte 14-Tage-Inzidenz ganz Spaniens aufweist) sowie La Rioja bekannt. Bereits am Montag hatte die Regionalregierung von Katalonien mitgeteilt, dass alle Gemeinden der "Comunidad Autónoma", darunter die Metropole Barcelona, ab Donnerstag zehn Tage lang abgeriegelt werden. Während dieses Zeitraumes müssen unter anderem alle Einkaufs- und Fitnesszentren sowie alle Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern geschlossen bleiben.

Spanien wird vom Virus hart getroffen. Im 47-Millionen-Einwohner-Land wurden bisher fast zwei Millionen Infektionen gemeldet. Mehr als 51 000 Menschen starben mit Covid-19.