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Corona-Krise: Zugang zu New Yorker Parks könnte eingeschränkt werden

NEW YORK (dpa-AFX) - In der besonders stark von der Corona-Krise betroffenen Millionenmetropole New York könnte der Zugang zu den Parks möglicherweise demnächst eingeschränkt werden. Einige Parks füllten sich bei schönem Wetter sehr schnell mit Menschen, sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. "Das können wir nicht geschehen lassen, wir müssen die Zahl der Menschen limitieren, die Zugang haben." Details nannte er vorerst noch keine.

Den Menschen in New York wird derzeit geraten, so weit wie möglich zu Hause zu bleiben. Die Parks der Stadt sind aber weiter geöffnet, Bewegung an der frischen Luft bleibt erlaubt - was bei schönen Wetter in der dicht besiedelten Metropole immer wieder schnell zu sehr vollen Parks führt. Um Abhilfe zu schaffen, sollen demnächst auch viele Straßen für Autos gesperrt werden.

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo teilte indes mit, dass der Kündigungsschutz von Menschen, die ihre Miete in der Krise nicht mehr bezahlen können, im Bundesstaat New York bis Ende August verlängert werde.

In dem Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern, von denen etwa die Hälfte in der Metropole New York leben, haben sich bislang fast 330 000 Menschen mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch seien 231 Menschen nach einer Infektion gestorben, sagte Cuomo am Donnerstag bei seiner täglichen Pressekonferenz. Zum Höhepunkt der Pandemie in New York waren es bis zu 800 pro Tag gewesen.