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Corona-Effekt: BVR rechnet 2020 und 2021 mit hoher Sparquote

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - In der Corona-Krise werden die Deutschen ihrem Ruf als Nation von Sparern gerecht. Sowohl 2020 als auch 2021 dürfte die Sparquote deutlich steigen, wie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) am Mittwoch prognostizierte.

Für das laufende Jahr erwartet der Verband eine Sparquote von rund 15 Prozent. Das heißt: Die privaten Haushalte in Deutschland würden von 100 Euro verfügbarem Einkommen etwa 15 Euro auf die hohe Kante legen. Auch 2021 dürfte die Sparquote nach BVR-Einschätzung noch erhöht bleiben und erst danach wieder auf rund 11 Prozent zurückgehen.

Die bislang höchsten Sparquoten in Deutschland wurde Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge 1991 und 1992 mit jeweils 12,9 Prozent gemessen. 2019 waren es 10,9 Prozent.

"Der massive Anstieg des Sparens ist ein Corona-Sondereffekt", erklärte BVR-Vorstandsmitglied Andreas Martin. "Ausgefallene Urlaubsreisen und verschobene Autokäufe werden nur allmählich nachgeholt." Ohnehin ist die Sparquote in Deutschland im internationalen Vergleich relativ hoch - wobei hierzulande trotz mickriger Zinsen nach wie vor überaus häufig das Bankkonto als Parkplatz für Geld genutzt wird.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der DZ Bank geht gar davon aus, dass die Sparquote in Deutschland im Gesamtjahr 2020 auf rund 16 Prozent steigen wird. Nach Berechnungen der Bank fiel die Quote schon im ersten Quartal mit 16,5 Prozent deutlich höher aus als in den Vorjahren, im zweiten Quartal sei sie dann auf 20,1 Prozent nach oben geschossen. Viele Menschen legten aus Sorge vor Einkommenseinbußen wegen Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit mehr Geld zurück.