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Corona-Auflagen: Nicht einmal ein Drittel der Gastronomen und Hoteliers will die 2G-Regel einführen

·Lesedauer: 2 Min.
Viele genießen nach dem Lockdown die Angebote der Außengastronomie in der Münchner Innenstadt.
Viele genießen nach dem Lockdown die Angebote der Außengastronomie in der Münchner Innenstadt.

Nur 21,4 Prozent der Hotels und Gaststätten in Deutschland wollen den Zugang zu Innenräumen nur noch Geimpften und Genesenen ermöglichen. Diese sogenannte 2G-Regel wollen dagegen 78,6 nicht umsetzen, obwohl ihnen das Hausrecht die Möglichkeit dazu geben würde. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststätten Bundesverbandes (Dehoga). Vom 31. August bis zum 5. September nahmen 5.600 gastgewerbliche Betriebe aus ganz Deutschland an der Umfrage teil.

Selbst wenn bei 2G-Regel Corona-Auflagen wie zum Beispiel das Abstandsgebot oder die Sperrstunde wegfielen, wäre nur jeder dritte Betrieb (32,8 Prozent) bereit, die 2G-Regelung einzuführen. 49,4 Prozent würden das noch nicht tun, 17,8 Prozent zeigen sich unentschlossen.

Wirte klagen über Probleme bei der Überprüfung der Nachweise

Bundesweit gilt seit dem 23. August die 3G-Regelung. Gäste müssen bei 3G ihren Impfnachweis, ihre überstandene Corona-Infektion oder einen negativen Coronatest nachweisen. Fast 60 Prozent (58,5 Prozent) der Dehoga-Mitglieder bewerten diese Regelung positiv beziehungsweise eher positiv. Demgegenüber sagen 41,5 Prozent der Betriebe, dass sie strengere Regeln negativ beziehungsweise eher negativ sehen.

Außerdem sorgt die Überprüfung der Nachweise teilweise für Ärger für die Wirte und Mitarbeiter, ergab die Umfrage. Zwar verlaufe die Umsetzung der 3G-Regel für 60,4 Prozent der Betriebe in der Praxis problemlos. 39,4 Prozent berichten dagegen von Problemen. Die Unternehmer kritisieren insbesondere den bürokratischen und zeitlichen Aufwand, den die Kontrollen bereiten würden. Gleichzeitig kämpfen sie deutschlandweit wegen des langen Corona-Lockdowns in der Vergangenheit nun mit Personalmangel und sehen sich dann noch mit Diskussionen mit den Gästen konfrontiert. Auch fehlten Testkapazitäten. 16,5 Prozent der Hoteliers und Gastronomen würden deshalb selbst kostenfreie Tests anbieten, bei 27 Prozent gibt es die Schnelltests gegen Bezahlung, so geht aus der Befragung hervor.

Auch rund um die kostenpflichtigen Tests befragte der Branchenverband seine Mitglieder. Die Rückmeldungen zur Einführung der Kostenpflicht von Tests sind geteilt: 48,2 Prozent finden es gut, dass ab 11. Oktober Corona-Tests kostenpflichtig werden sollen, 42,4 Prozent hingegen schlecht.

In Hamburg, wo der Senat inzwischen im Alleingang das 2G-Modell eingeführt hat, wollen jetzt 540 Betriebe nur Geimpfte und Genesene in ihre Innenräume lassen. Das teilte die Hamburger Senatskanzlei mit. Damit sind es rund doppelt so viele wie am vergangenen Wochenende. Das 2G-Optionsmodell ist bislang bundesweit einmalig.

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