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Consulting-Firma Christ und Company übernimmt das Beratungsunternehmen von Ex-Vizekanzler Joschka Fischer

Joschka Fischer (Grüne), ehemaliger Außenminister und Vizekanzler Deutschlands, im Gespräch mit di Lorenzo beim Helmut-Schmidt-Zukunftspreis im Thalia Theater Hamburg. - Copyright: dpa
Joschka Fischer (Grüne), ehemaliger Außenminister und Vizekanzler Deutschlands, im Gespräch mit di Lorenzo beim Helmut-Schmidt-Zukunftspreis im Thalia Theater Hamburg. - Copyright: dpa

Die vom ehemaligen FDP-Schatzmeister und Ex-SPD-Politiker Harald Christ gegründete Consulting-Firma Christ und Company übernimmt nach Informationen von Business Insider vollständig die Joschka Fischer & Company GmbH, das Beratungsunternehmen des ehemaligen Vizekanzlers Joschka Fischer. Der Ex-Spitzen-Grüne war von 1998 bis 2005 Außenminister der Bundesrepublik Deutschland. Sein Unternehmen gründete Fischer im Jahr 2009 zusammen mit Dietmar Huber und legte den Schwerpunkt auf politische Strategie-, Public Affairs- sowie Nachhaltigkeitsberatung.

Christ und Company soll sich nach Informationen von Business Insider von der Übernahme der Fischer-Firma mehr Kompetenz in den Beratungsbereichen Energietransformation und Environmental Social Governance (ESG) zu bekommen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Bürostandort von JF&C am Berliner Gendarmenmarkt werden übernommen. Die Kontinuität in Beratung und Kundenmanagement soll so gewährleistet bleiben.

Joschka Fischer bleibt seinem Ex-Unternehmen erhalten

Fischer wird seinem Ex-Unternehmen erhalten bleiben. Zwar hat er alle persönlichen Anteile an seiner Firma verkauft. Künftig wird er jedoch den Posten des Vorsitzenden des Beirats der Christ und Company bekleiden.

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Harald Christ war viele Jahre in der SPD, im Schattenkabinett des ehemaligen Kanzlerkandidaten und heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier war er als Bundeswirtschaftsminister vorgesehen. Später wechselte er zur FDP und bekleidete dort mehr als zwei Jahre das Amt des Schatzmeisters.

Seine Firma ist Beratungs- und Investmentfirma zugleich und machte jüngst mit dem Verkauf des KI-Unternehmens Aleph Alpha Schlagzeilen. Der Kaufpreis soll im hohen dreistelligen Millionenbereich gelegen haben.