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China protesiert gegen Japans Pläne für Umgang mit Atomabwässern

·Lesedauer: 1 Min.

PEKING (dpa-AFX) - China hat Japans Pläne scharf kritisiert, radioaktives Wasser aus der Atomruine in Fukushima nach einer Behandlung ins Meer einzuleiten. Außenamtssprecher Zhao Lijian äußerte am Dienstag vor der Presse in Peking die "ernste Sorge" der chinesischen Seite. "Es ist hoch unverantwortlich und wird sich schwer auf die Gesundheit und die Interessen der Menschen in Nachbarländern auswirken."

Trotz Zweifeln und Widerstands im In- und Ausland habe Japan die Entscheidung getroffen, ohne "alle sicheren Wege zur Abfallentsorgung auszuschöpfen und Nachbarländer umfassend zu konsultieren", kritisierte der Sprecher. "Wie mit dem Abwasser aus dem Fukushima Atomkraftwerk umgegangen wird, ist nicht allein eine interne Angelegenheit für Japan."

Japan solle die Entscheidung noch einmal überdenken und davon absehen "mutwillig" Abwasser ins Meer einzuleiten, bevor nicht mit allen Beteiligten und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ein Konsens erreicht worden ist, sagte der Außenamtssprecher.