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China-Lockdowns und hohe Rohstoffkosten drücken Gewinn bei US-Chemiekonzern Dow

MIDLAND (dpa-AFX) - Die pandemiebedingten Lockdowns in China haben das Geschäft des US-Chemiekonzerns Dow <US2605571031> im zweiten Quartal belastet. Hinzu kamen die hohen Rohstoffpreise und Logistikkosten. Unter dem Strich fiel der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,6 Prozent auf 1,66 Milliarden US-Dollar (1,62 Mrd Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag in Midland mit. Auch dank Preiserhöhungen und einer starken Nachfrage etwa nach Lacken und Farben stieg der Umsatz des Konkurrenten der deutschen Chemiekonzerne Lanxess, BASF und Covestro indes um 13 Prozent auf fast 15,7 Milliarden Dollar. Die Aktie legte vorbörslich um 1,8 Prozent zu. So fiel der Gewinnrückgang weniger stark aus als von Analysten im Mittel befürchtet.

Unternehmenschef Jim Fitterling zeigte sich angesichts der Schwierigkeiten insgesamt zufrieden. Dank Wettbewerbsvorteilen und einer "Konzentration auf disziplinierte Umsetzung" habe der Konzern die Auswirkungen der pandemiebedingten Lockdowns in China, der anhaltenden Logistikbeschränkungen und der höheren Energie- und Rohstoffkosten bewältigen können.

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