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CDU-Kandidat Hans-Georg Maaßen zieht wohl nicht in den Bundestag ein — Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich für die SPD vorn

·Lesedauer: 1 Min.
CDU-Kandidat Hans-Georg Maaßen wird wohl nicht in den Bundestag einziehen
CDU-Kandidat Hans-Georg Maaßen wird wohl nicht in den Bundestag einziehen

Ex-Bundesverfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen (CDU) liegt bei der Bundestagswahl nach Auszählung fast aller Wahlbezirke im Südthüringer Wahlkreis 196 deutlich hinter dem SPD-Kandidaten und Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich. Ullrich kam nach Auszählung von 406 von insgesamt 418 Wahlbezirken auf 33,6 Prozent der Stimmen. Maaßen lieferte sich zu diesem Zeitpunkt ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei mit dem Kandidaten der AfD, Jürgen Treutler: Maaßen lag bei diesem Auszählungsstand bei 22,3 Prozent, Treutler bei 21,4 Prozent.

Das Duell um den Wahlkreis "Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg" hatte bundesweite Aufmerksamkeit erlangt, vor allem weil Maaßen mit umstrittenen Thesen Schlagzeilen machte. Sein Gegner SPD-Kandidat Frank Ullrich gewann als Biathlet zahlreiche Titel für die DDR. Seine Kandidatur wurde auch von den Grünen unterstützt, um zu verhindern, dass Maaßen in den Bundestag einzieht.

Ullrichs kommt anders als Maaßen aus Thüringen. Dieser stammt aus Mönchengladbach und wollte das Mandat seines Wahlkreis-Vorgängers Mark Hauptmann (CDU) verteidigen, der wegen Maskendeals und seinen umstrittenen Beziehungen zu Aserbaidschan zurücktreten musste. Auf Twitter kündigte Maaßen an, gegen einen vermeintlichen Linksruck in der Gesellschaft kämpfen zu wollen: "Ich kandidiere für den Bundestag, weil ich die Fehler der Regierung Merkel korrigieren und das Voranschreiten des Sozialismus stoppen will". Der CDU-Politiker wird dem rechten Rand der Union zugerechnet.

Inzwischen hat Maaßen die Niederlage wohl auch eingestanden. Auf Twitter hieß es, er habe das Wahlergebnis mit den Worten kommentiert: "Es ist eine schwere Niederlage."

mit dpa

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