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Bundesnetzagentur: Große Preisdifferenzen bei Strom- und Gastarifen

·Lesedauer: 1 Min.

Die Zahlen des neuen Monitoringberichts der Bundesnetzagentur zeigen erhebliche Preisunterschiede. Grundversorgungsverträge sind deutlich teurer.

Strommasten stehen am Morgen bei Sonnenaufgang vor dem orange eingefärbten Himmel in Schwieberdingen, Baden-Württemberg. Foto: dpa
Strommasten stehen am Morgen bei Sonnenaufgang vor dem orange eingefärbten Himmel in Schwieberdingen, Baden-Württemberg. Foto: dpa

Bei den Strom- und Gastarifen in Deutschland gibt es nach Berechnungen der Bundesnetzagentur erhebliche Unterschiede. Bei einem Vertrag in der Grundversorgung kostete eine Kilowattstunde Strom am Stichtag 1. April 2020 im Durchschnitt 33,8 Cent, wie aus Zahlen für den neuen Monitoringbericht von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Bei den Wettbewerbern des örtlichen Lieferanten betrug der Durchschnittspreis zum gleichen Zeitpunkt 31,2 Cent.

„Für einen Haushaltskunden mit einer jährlichen Abnahme von 3500 Kilowattstunden ergibt das eine durchschnittliche Ersparnis bei den Stromkosten von rund 90 Euro pro Jahr“, rechnete die Netzagentur vor.

Für Gaskunden gebe es aufgrund der größeren Mengen, die vor allem fürs Heizen benötigt werden, meist noch größere Einsparpotenziale. Auch hier sei der Grundversorgungsvertrag mit 6,99 Cent pro Kilowattstunde die teuerste Belieferungsart. Bei den Alternativanbietern habe der Durchschnittspreis nur 5,96 Cent je Kilowattstunde betragen. Durch einen Wechsel hätte ein Haushalt demnach 240 Euro im Jahr sparen können.