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Bund steckt EU-Aufbaumittel großteils in Klimaschutz und Digitales

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bund will große Teile seines Anteils an den europäischen Corona-Hilfen in Klimaschutz und Digitalisierung stecken. Wie das Kabinett am Mittwoch beschloss, sollen je 40 Prozent der Mittel in diese beiden Felder fließen. "Damit machen wir Deutschland fit für die Zukunft", sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Die europäischen Vorgaben würden deutlich übertroffen.

Die EU unterstützt ihre Mitgliedsstaaten mit 750 Milliarden Euro beim Kampf gegen die dramatischen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Gleichzeitig soll das Geld eine klimafreundliche und digitale Modernisierung der Wirtschaft voranbringen. Dafür sollen erstmals im Namen der EU gemeinsam im großen Stil Schulden aufgenommen werden.

Deutschland nutze rund 11 Milliarden seines Anteils für den Klimaschutz, sagte Scholz. Damit werde beispielsweise erneuerbarer Wasserstoff, klimafreundliche Mobilität und energetische Gebäudesanierung gefördert. Im Bereich Digitalisierung, wo ebenfalls 11 Milliarden eingeplant sind, geht es laut Finanzministerium nicht nur um Infrastruktur, Bildung und die Wirtschaft, sondern auch um Daten als zentralen Rohstoff der Zukunft.