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Bund prüft mögliches Flüssiggas-Terminal vor Lubmin

DÜSSELDORF/LUBMIN (dpa-AFX) - Der Bund prüft laut Bundesnetzagentur die Ansiedlung eines schwimmenden Flüssiggas-Terminals in der Ostsee vor Lubmin bei Greifswald. "Hierzu laufen derzeit klärende Gespräche", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, der "Rheinischen Post" (Donnerstag).

"Die Hinterland-Anbindung an das Pipeline-System wäre wegen Nord Stream jedenfalls da." Es müssten aber noch nautische Bedingungen geklärt werden. "Die Ostsee ist ja nicht so tief wie der Hafen in Wilhelmshaven. Und das Gas muss vom Schiff an Land kommen - mit neuen Rohren oder mit den vorhandenen", sagte Müller.

Die Bundesregierung hat vier schwimmende Flüssiggas-Terminals geordert. Für zwei ist der Standort bereits festgelegt: Brunsbüttel und Wilhelmshaven. Sie sollen bereits im Winter in Betrieb gehen. Vor dem Hintergrund gedrosselter Lieferungen von russischem Erdgas durch die Leitung Nord Stream 1 erhöht sich die Dringlichkeit für Alternativen.

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) begrüßte die Überlegungen. "Es ist gut, dass auch beim Bund anscheinend anerkannt wird, dass die Ostsee als potenzieller Standort in Betracht gezogen wird", sagte er. "Das würde im Ergebnis vor allem auch die Versorgungssicherheit für den Osten Deutschlands mit Gas stärken." Was die Frage der Wassertiefe angehe, müsse dafür nach Lösungen gesucht werden, ergänzte ein Ministeriumssprecher.

Neben Lubmin hat die Schweriner Landesregierung auch Rostock als Standort für ein Flüssiggas-Terminal ins Gespräch gebracht. Im Fall Rostock gibt es dem Vernehmen nach jedoch Vorbehalte, ob ein paralleles Arbeiten mit Öl und Gas möglich ist.

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