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Bund und Länder beraten auf neuem Impfgipfel

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder sind am Donnerstag zu einem weiteren Impfgipfel zusammengekommen. Bei dem Treffen, bei dem sich einige Länderchefs im Kanzleramt versammelt und andere per Video zugeschaltet haben, soll es vor allem um den Fortgang der Corona-Impfkampagne sowie um Impfungen für Kinder gehen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist dafür, Kindern ab 12 Jahren möglichst rasch Impfangebote zu machen. Zuvor muss jedoch die EU-Arzneimittelbehörde EMA über eine entsprechende Zulassung für den bisher ab 16 Jahren zugelassenen Impfstoff von Biontech <US09075V1026> und Pfizer <US7170811035> entscheiden. Das wird an diesem Freitag erwartet.

Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), mahnte vor den Beratungen einen "realistischen Fahrplan für mögliche Impfangebote bei Kindern und Jugendlichen" an. Dabei müssten die Impfstofflieferungen und die Verteilung unter den Ländern berücksichtigt werden.

Und hier hakt es immer wieder, Impfstoff gilt in Deutschland weiter als knappes Gut. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kritisierte kurz vor dem Impfgipfel das Verteilungssystem: "Brandenburg bekommt prozentual weniger als andere Länder", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Er wolle nun wissen, woran das liegt. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) beklagte im Spiegel: "Die Impfstoffverteilung in Deutschland ist ungerecht."

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