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Britische Regierung sieht sich auf gutem Weg im Kampf gegen Corona

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Großbritannien sieht sich bei der Bewältigung der Corona-Pandemie auf einem guten Weg. "Wir kommen in unserem Kampf gegen das Coronavirus über den Berg", sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag bei einer Pressekonferenz in London. "Die Zahl der Menschen im Krankenhaus ist immer noch viel zu hoch, aber sie sinkt. Die Zahl der Menschen, die an dieser Krankheit sterben, ist ebenfalls viel zu hoch, aber sie sinkt auch." Seit Beginn der Massenimpfung vor genau zwei Monaten haben im Vereinigten Königreich mehr als 12,2 Millionen Menschen eine Impfung erhalten - das entspreche fast jedem vierten Erwachsenen, sagte Hancock.

Bisher haben nach Regierungsangaben 91 Prozent der über 80-Jährigen ihre erste Dosis bekommen, bei den 75- bis 79-Jährigen seien es sogar 95 Prozent und bei den 70- bis 74 Jährigen rund drei Viertel. Landesweit haben bisher aber nur gut 500 000 Menschen eine zweite Dosis erhalten, die für den kompletten Schutz als notwendig erachtet wird.

Am Montag meldete die Regierung etwas mehr als 14 000 Neuinfektionen sowie 303 Tote. Die Zahlen sinken seit Tagen. Allerdings werden noch immer fast 30 000 Covid-Patienten in Kliniken behandelt. Hancock forderte die Bevölkerung auf, wachsam zu bleiben und sich weiter an die Hygieneregeln zu halten.

Zu möglichen Lockerungen wollte sich der Minister nicht äußern. "Es ist zu früh, um etwas zu sagen, und es ist zu früh, um über Maßnahmen zu spekulieren, die wir möglicherweise ergreifen können", sagte Hancock. Er verwies darauf, dass Premierminister Boris Johnson am 22. Februar eine Fahrplan für den Ausstieg aus den Corona-Restriktionen ankündigen will.