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Brandenburgs Regierungschef Woidke fordert 'klares Profil' der SPD

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BERLIN/POTSDAM (dpa-AFX) - Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke rät seiner Partei, sich im Bundestagswahlkampf deutlich zu positionieren. Die SPD müsse ein "klares Profil" entwickeln und es gemeinsam nach außen tragen, sagte der SPD-Landesvorsitzende dem "Handelsblatt" (Samstag). Er warnte die Partei wie schon im August vor Koalitionsdebatten. Er halte sie "nicht nur für überflüssig, sondern für massiv schädlich". Die SPD müsse das Ziel haben, stärkste Partei zu werden. Sie schaue sich nach der Bundestagswahl mögliche Partner an. Er wandte sich auch dagegen, eine Regierungsbeteiligung auszuschließen. "Ich habe mich immer gegen Forderungen gestellt, die SPD müsse jetzt in die Opposition, um sich zu erholen." Nach dem Scheitern von Gesprächen über eine Jamaika-Koalition 2017 war ein Bündnis mit der Union in der SPD auch umstritten.