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Borussia Dortmund macht 26,3 Millionen Euro Verlust

·Lesedauer: 1 Min.

Fehlenden Stadionbesucher und weniger TV-Vermarktung sorgen beim BVB für weniger Umsatz. Das erste Geschäftshalbjahr schließt der Verein mit einem Millionen-Verlust ab.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke war im November für das Gesamtjahr von einem Verlust von 70 bis 75 Millionen Euro ausgegangen. Foto: dpa
Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke war im November für das Gesamtjahr von einem Verlust von 70 bis 75 Millionen Euro ausgegangen. Foto: dpa

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/2021 mit einem Millionen-Verlust abgeschlossen. Laut Mitteilung des börsennotierten Vereins von Montag verbuchte der BVB von Juli bis Dezember 2020 ein Minus von 26,3 Millionen Euro.

Im Vorjahr gab es mit 3 Millionen Euro noch einen kleinen Gewinn. Borussia Dortmund vermeldete nun zudem einen Umsatz von 177,4 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum vor der Corona-Pandemie lag der Umsatz noch bei 236,6 Millionen Euro.

Die Rückgänge bei den Umsätzen inmitten der Corona-Pandemie verteilen sich laut Mitteilung zum größten Teil auf den Spielbetrieb vor Geisterkulisse mit rund 22 Millionen Euro, weniger TV-Vermarktung (14,4) und Einnahmen aus dem Stadionbetrieb wie Catering und Konferenzen (23,9).

Die Personalkosten konnte der BVB in der Coronakrise im ersten Halbjahr um 9,2 auf 111,5 Millionen Euro drücken.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke war im November bei der Hauptversammlung der BVB-Aktionäre von einem Verlust der Borussia Dortmund KGaA für das Gesamtjahr von 70 bis 75 Millionen Euro ausgegangen.