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Boris Johnson muss sich Befragung in Parlamentsausschuss stellen

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Der britische Premierminister Boris Johnson muss am Mittwoch in einem Ausschuss des Unterhauses in London Frage und Antwort stehen. Der sogenannte Liaison-Ausschuss besteht aus den Vorsitzenden der Ständigen Ausschüsse im House of Commons und tritt nur einige Male im Jahr zusammen.

Der Ausschuss ist der einzige, der den britischen Premierminister regelmäßig befragen darf - umgangssprachlich ist auch manchmal von "grillen" die Reden, weil der Regierungschef wenig Möglichkeiten hat, kritischen Fragen auszuweichen. Macht er eine schlechte Figur, ist er "toast", doch das ist bei dem redegewandten Johnson kaum zu befürchten.

Stoff für kritische Fragen gibt es genug. Dazu gehören die umstrittenen Pläne zur Aufhebung aller Corona-Maßnahmen am 19. Juli, die Johnson am Montag verkündete. Angesichts rapide steigender Infektionszahlen im Land fordern viele Kritiker ein vorsichtigeres Vorgehen. Für Unmut sorgt auch, dass die Regierung bislang noch nicht die Modellrechnungen für die zu erwartenden Todesfälle veröffentlich hat.

Weiterhin für Ärger sorgt auch Johnsons Ex-Chefberater Dominic Cummings, der immer wieder neue Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Chef im Internet veröffentlicht. Zuletzt bezeichnete er den Premier als "offenkundigen, geborenen und konstanten Lügner".

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