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Bitcoin stürzt auf 30.000 US-Dollar ab

·Lesedauer: 4 Min.
Der Bitcoin ist derzeit auf Achterbahnfahrt.
Der Bitcoin ist derzeit auf Achterbahnfahrt.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Der Bitcoin ist gestern um bis zu 30 Prozent auf knapp über 30.000 US-Dollar eingebrochen. Laut Coin Metrics ist das der niedrigste Stand der weltweit beliebtesten Kryptowährung seit Ende Januar. Auch andere Kryptowährungen brachen zweistellig ein. Ether fiel in weniger als 24 Stunden um mehr als 40 Prozent unter 2000 Dollar. Beide Kryptowährungen gewannen am Ende des Tages wieder deutlich an Wert.

Tesla-Chef Elon Musk scheint sich dennoch nicht vor Bitcoin zu scheuen. In einem Tweet deute Musk durch eine Kombination aus Text und Emojis an, dass Tesla seinen 1,5-Milliarden-Dollar-Anteil an Bitcoin nicht verkaufen würde. [Mehr bei Handelsblatt und CNBC]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Zweistellige Millionenvergütungen für die Vorstände von Tech-Firmen. Die CEO-Gehälter der börsennotierten Digitalszene in Deutschland explodieren derzeit. Ab wann lässt sich dies nicht mehr rechtfertigen? [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Cisco, der größte Hersteller von Hardware, die das Rückgrat des Internets bildet, hat eine optimistische Umsatzprognose abgegeben. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Quartal bis Anfang Mai gegenüber dem Vorjahr auf 12,8 Milliarden US-Dollar, und lag damit über den Prognosen von knapp 12,6 Milliarden. Die Cisco-Aktie fiel am Mittwoch im erweiterten Handel um sechs Prozent. Die Aktie hatte in diesem Jahr um mehr als 17 Prozent zugelegt. Wie viele andere Unternehmen spürt Cisco den Mangel an verfügbaren Halbleitern, um die steigende Nachfrage zu befriedigen. [Mehr bei Bloomberg]

Apples Mac-Computer scheinen ein signifikantes Malware-Problem zu haben. Apples Software-Chef Craig Federighi sagte im Prozess von Epic Games gegen Apple vor Gericht, dass Apple mit der Menge an Malware auf seinem MacOS-Betriebssystem nicht zufrieden sei. Er nannte die Malware-Stufe auf dem Mac nicht akzeptabel. Der Unterschied zwischen iPhone- und Mac-Sicherheit spielt eine zentrale Rolle im Gerichtsprozess, da Epic Games Apple dazu zwingen möchte, alternative App-Stores, die auf Mac-Computern zulässig sind, auf iPhones zu installieren. Apple sagt, dass es den App-Verteilungsprozess kontrollieren müsse, um die Sicherheit der Benutzer zu gewährleisten, während Epic sagt, dass dies nur ein Vorwand sei, um sein illegales Monopol über die Software-Verteilung auf seinem Telefon zu rechtfertigen. [Mehr bei The Information]

Amazon will die Maskenpflicht für geimpfte Arbeiter ab der kommenden Woche lockern. Mitarbeiter müssen dazu ihre Impfinformationen auf ein internes Portal hochladen. Falls das Tragen einer Maske nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, können Lagerarbeiter ab Montag ohne Maske erscheinen. Amazon begann im März mit der Impfung seiner Mitarbeiter, als in einigen seiner Lagerhäuser Impfkliniken vor Ort eingerichtet wurden. [Mehr bei CNBC]

Börsengänge: Die Squarespace-Aktie brach bei ihrem Debüt an der New Yorker Börse um mehr als ein Drittel ein. Das Papier des Website-Hosting-Dienstes fiel um 13 Prozent unter ihren Referenzpreis. Die Aktien wurden zu einem Preis von 48 US-Dollar pro Stück eröffnet. Zuvor war ein Referenzpreis von jeweils 50 Dollar festgelegt worden. Squarespace erzielte eine Marktkapitalisierung von weniger als sechs Milliarden Dollar. Dies ist ein starker Rückgang gegenüber der Bewertung von zehn Milliarden Dollar nach einer Finanzierungsrunde im März. Der Linux- Softwarespezialist Suse ist verhalten an der Frankfurter Börse gestartet. Der erste Kurs der Aktie lautete 29,50 Euro. Der Ausgabepreis war zuvor mit 30 Euro je Aktie angesetzt worden. In den ersten Handelsminuten sank der Kurs des Papiers um rund zehn Prozent. Danach erholte sich die Aktie und bewegte sich zunächst etwa auf dem Niveau des Ausgabekurses. Der schwedische Hafermilch-Hersteller Oatly geht heute in New York mit einem Preis von 17 US-Dollar pro Aktie an die Nasdaq-Börse. Damit liegt der Preis des Papiers am oberen Ende der Erwartungen. Der Börsengang von Oatly brachte 1,43 Milliarden Dollar ein, mit einer Bewertung von rund zehn Milliarden Dollar. [Mehr bei Reuters, Handelsblatt und Wall Street Journal]

Zoom plant eine neue Online-Plattform für virtuelle Veranstaltungen. Diese soll sämtliche Aufgaben – vom Ticket-Verkauf über die Verfolgung der Anwesenheit bis hin zur Online-Werbung – abdecken. Die neue Plattform soll im Sommer auf den Markt kommen. Sie baut auf einem Service auf, den Zoom im vergangenen Oktober vorgestellt hat und der sich auf kleinere Veranstaltungen konzentriert. Zoom setzt darauf, dass seine Kunden auch nach Ende der Pandemie weiterhin virtuelle Ereignisse veranstalten. [Mehr bei The Information]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Der deutsche Tech-Finanzier Christian Angermayer steigt zusammen mit dem Facebook-Investor Peter Thiel bei Blackrock Neurotech ein – einem Entwickler von Hirnchips. Durch die Technologie sollen gelähmte Patienten wieder kommunizieren oder Gliedmaßen bewegen können. Derzeit gibt es weltweit nur 30 Personen, denen ein solcher Chip implantiert wurde, 28 davon kommen von Blackrock. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion