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Bitcoin bricht ein: Kurs fällt unter 31.000 Dollar

·Lesedauer: 2 Min.

Die Kryptowährung fällt nach der jüngsten Rekordjagd um über 20 Prozent. Zuletzt interpretierten viele Anleger solche Kursrücksetzer als Kaufchancen.

Der Bitcoin schwankt zwischen den Extremen: Am Montag brach die Kryptowährung nach ihrer jüngsten Rekordjagd um über 20 Prozent ein und fiel am Nachmittag zeitweise unter die Marke von 31.000 Dollar. Zuletzt lag der Kurs laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei 30.620 Dollar.

Auch andere Digitalwährungen wie Ethereum gaben nach. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen sank laut Coinmarketcap von 1,1 Billionen Euro zeitweise auf unter 900 Milliarden Euro. „Es muss sich noch herausstellen, ob das der Start einer größeren Korrektur ist“, sagte Vijay Ayyar, Head of Business Development bei Crypto Exchange Luno in Singapur, dem Finanznachrichtendienst Bloomberg.

Der Bitcoin hat in diesem Jahr eine extreme Rally hinter sich. Seit 1. Januar stieg er von rund 29.000 Dollar in der Spitze bis auf 41.942 Dollar – ein Plus von mehr als 40 Prozent. Vor diesem Hintergrund ist eine Korrektur nicht verwunderlich, zumal gleichzeitig der US-Dollar und die Renditen für US-Staatsanleihen steigen. Auch die Krisenwährung Gold gab am Montag nach.

Scott Minerd, Global Chief Investment Officer von Guggenheim Investments, schrieb zu dem Kurseinbruch des Bitcoins auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: „Das technische Kursziel von 35.000 Dollar wurde überschritten. Es ist Zeit, etwas Geld vom Tisch zu nehmen.“ Minerd hatte noch Mitte Dezember für den Bitcoin ein langfristiges Kursziel von 400.000 Euro ausgegeben.

Zuletzt wurden Rücksetzer von den Anlegern stets als Kaufgelegenheiten interpretiert. So war der Bitcoin vor Wochenfrist um 17 Prozent eingebrochen und zwischenzeitlich weniger als 28.000 Dollar wert, erreichte aber im weiteren Wochenverlauf an drei Tagen hintereinander Höchststände.

Gerade bei Privatanlegern war die Cyberdevise zuletzt beliebt. Jetzt versuchen allerdings Beobachtern zufolge starke Händler die schwächeren aus dem Markt zu werfen.

Der Großteil der existierenden Bitcoin-Einheiten ist im Besitz einiger weniger Marktteilnehmer, rund 95 Prozent der Kryptowährung liegen auf zwei Prozent der bestehenden, anonymen Konten. „Den Löwenanteil hiervon besitzen sogenannte Bitcoin-Wale, die den Kurs über größere Orders mühelos in die eine oder andere Richtung verschieben können“, schrieb die DZ-Bank zuletzt in einer Studie.