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Bildungsgewerkschaft VBE fordert Klarheit für Schulbetrieb

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Nach den Bund-Länder-Beratungen über Schritte im Kampf gegen die Corona-Variante Omikron hat der Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft VBE, Udo Beckmann, mehr Klarheit für den Schulbetrieb gefordert. "Ich erwarte, dass die Politik für den Schulbereich nicht wie bisher nach dem Motto verfährt, das wird schon irgendwie alles gut gehen", sagte Beckmann der Deutschen Presse-Agentur.

Die politisch Verantwortlichen müssten eine konkrete Einschätzung des Corona-Expertenrats der Regierung einholen, "wie der Schulbereich aus virologischer Sicht mit der neuen Situation umgehen soll und welche Infektionsschutzmaßnahmen zwingend erforderlich sind".

Bund und Länder hatten sich am Dienstagabend unter anderem auf Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte nach den Weihnachtsfeiertagen geeinigt, um die Ausbreitung der Omikron-Variante zu bremsen. Größere Schließungen von Schulen sind zumindest bisher nicht geplant.

Das Robert Koch-Institut hatte kurz vor den Beratungen empfohlen, die Weihnachtsferien zu verlängern. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) will Schließungen "unbedingt vermeiden". "Solange wir noch ins Fußballstadion gehen können, darf keine Schule schließen", hatte sie gesagt.

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) vertritt nach eigenen Angaben als Gewerkschaft die Interessen von rund 164 000 Pädagoginnen und Pädagogen in Deutschland.

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