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Biergärten, Ferienwohnungen, Hotels: Mit diesen Öffnungen könnt ihr in eurem Bundesland jetzt rechnen

·Lesedauer: 4 Min.

Die Corona-Zahlen sinken. Mit Stand Mittwoch lag die Inzidenz bundesweit bei 138,8. 103 von 412 Kreisen in Deutschland liegen jedoch bereits unter der Inzidenz von 100, 13 davon sogar unter 50. Damit greift dort nicht nur die Corona-Notbremse des Bundes nicht mehr, sondern es sind auch weitere Lockerungen in Sicht sind.

Am Donnerstag wollen die Länder auf einer Konferenz der Chefs der Senats- und Staatskanzleien über einen bundesweit gemeinsamen Plan für Öffnungen beraten. Doch schon jetzt sind einige Länder vorgeprescht. Business Insider erklärt, was ihr jetzt in eurem Bundesland erwarten könnt:

Baden-Württemberg

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat trotz leicht sinkender Corona-Infektionszahlen die Hoffnung vieler Menschen auf baldige Reisen gedämpft. "Das sehe ich erstmal nicht. Dazu müssten die Inzidenzen drastisch runtergehen, bevor wir sowas ins Auge fassen können", sagte der Grünen-Politiker am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart vor Beginn der letzten Sitzung seiner grün-schwarzen Landesregierung in dieser Wahlperiode.

Wegen der immer wieder neu auftretenden Mutanten sei die Lage noch unsicher. Es sei zu früh, wegen der leicht sinkenden Zahlen von einer Trendwende zu sprechen. Zudem gehöre Reisen zu den "ganz problematischen Dingen, weil das Virus wird ja verbreitet durch Reisen", es sei durch Reisen überhaupt erst auf der ganzen Welt verbreitet worden.

Bayern

Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze in Kreisen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 dürfen ab dem 21. Mai dürfen. Zudem dürfen in diesen Landkreisen ab Montag die Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos unter Auflagen auf machen.

Berlin

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) stellte am Dienstag in Aussicht, dass die Außengastronomie bald wieder aufmachen könne. Voraussetzung sei aber, dass die Inzidenzen weiter sinken. Man werde sich dazu mit Brandenburg abstimmen.

Bremen

Keine konkreten Öffnungspläne bislang bekannt.

Brandenburg

Brandenburg will die Außengastronomie zu Pfingsten öffnen, wenn die Inzidenz weiter fällt bzw. stabil bleibt. Außerdem will die Landesregierung zeitnah über weitere Öffnungen in Sport, Kultur und Tourismus nachdenken. Auch hier gelte aber das Prinzip "Außen vor Innen".

Hamburg

Keine konkreten Öffnungspläne bislang bekannt.

Hessen

Keine konkreten Öffnungspläne bislang bekannt.

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern erlaubt vollständig geimpften Tagesausflüglern und Zweitwohnungsbesitzern aus anderen Bundesländern wieder die Einreise.

Niedersachsen

Auch Niedersachsen kündigte an, den Handel, die Gastronomie und den Tourismus in Regionen mit niedrigen Infektionszahlen unter Auflagen zu öffnen. Der Tourismus werde für voraussichtlich drei Wochen zunächst nur für Einwohner Niedersachsens geöffnet, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Die Gastronomie soll zunächst draußen und zwei Wochen später mit einer Sperrstunde auch drinnen wieder öffnen können.

Nordrhein-Westfalen

Keine konkreten Öffnungspläne bislang bekannt.

Rheinland-Pfalz

Die Landesregierung will sich am Freitag mit Öffnungsschritten befassen. Dabei werde es etwa um den kontaktarmen Urlaub in den Pfingstferien gehen, also etwa in einer Ferienwohnung oder auf einem Campingplatz mit eigener sanitärer Anlage, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. "Wir werden das Infektionsgeschehen weiterhin genau beobachten und entscheiden, ob darüber hinaus weitere Öffnungen im Bereich des Einzelhandels der Gastronomie, Hotellerie und Kultur, insbesondere in den Regionen mit niedrigen Inzidenzen verantwortbar sind."

Saarland

Die Landesregierung setzt weiter auf ihre Modellprojekte. Auf ihrer Website weist die Regierung daraufhin, dass das „Saarland-Modell“ in Landkreisen weiter möglich sei, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 ist. Das Modell sieht Öffnungsschritte in der Gastronomie, beim Sport und in der Kultur, gekoppelt an Schnelltests, vor. Alle Landkreise liegen aktuell über 100.

Sachsen

Die Außengastronomie und Lockerungen in der Tourismusbranche sollen kommen, wenn die 7-Tage-Inzidenz in einer Region fünf Tage lang unter 100 liegt. Auf Campingplätzen und in Ferienwohnungen ist dann wieder Urlaub möglich, ab einer Inzidenz unter 50 auch in Pensionen und Hotels. Bei höheren Infektionszahlen greift weiterhin die sogenannte Bundes-Notbremse durch das Infektionsschutzgesetz. Die derzeit niedrigste Inzidenz hat in Sachsen die Stadt Leipzig mit 114,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen.

Sachsen-Anhalt

Ab nächste Woche könnten wieder die Außengastronomie, einige touristische Angebote und die Außenbereiche von Schwimmbädern öffnen, kündigte die Landesregierung am Dienstag an. Auch Modellversuche sollen dann wieder möglich sein. Bedingung für die Öffnungen ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis an fünf Werktagen hintereinander unter 100 liegt.

Schleswig-Holstein

In dem Bundesland liegen mittlerweile alle Landkreise unter 100er-Marke. Die „Notbremse“ gilt noch in den Kreisen Pinneberg und Stormarn, beide wollen aber lockern, sofern die Zahlen nicht wieder steigen. Bis auf die bestehenden Pilotprojekte gibt es aktuell keine weiteren Öffnungsschritte.

Thüringen

Sinkt die Inzidenz unter 100, sollen künftig wieder Besuche im Biergarten und bestimmte Formen des Tourismus möglich sein. Die neuen Regeln sollen am Donnerstag in Kraft treten. Die geplante Verordnung sieht automatische Öffnungsschritte unter anderem im Bereich der Außengastronomie, beim Camping, der Buchung von Ferienhäusern und körpernahen Dienstleistungen vor. Hotels bleiben vorerst dicht.

dpa/lp

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