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Biden: Beim Bauen immer schon Folgen der Erderwärmung mit bedenken

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GLASGOW (dpa-AFX) - US-Präsident Joe Biden hat dazu aufgerufen, beim Bau neuer Infrastruktur immer schon die Folgen des Klimawandels mit zu berücksichtigen. So müsse etwa bei Verkehrswegen schon der Anstieg des Meeresspiegels mitbedacht werden, und neue Gesundheitszentren oder Versorgungsleitungen müssten Extremwetter widerstehen können, sagte er am Dienstag auf der Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow. Auch müssten nachhaltige, hohe Standards beim Bauen gelten, um etwa Korruption auszuschließen, die Umwelt nicht zu schädigen und Steuerzahler vor Ort nicht zu überfordern.

Um das Ziel einer Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, seien Billionen US-Dollar an Investitionen nötig, sagte Biden weiter. Dazu müsse auch der private Sektor mobilisiert werden. Die Klimakrise biete dabei auch ökonomische Chancen, sagte er. Es gehe um Millionen Jobs in den "Industrien der Zukunft". Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterstützte den Appell. Der britische Gastgeber Boris Johnson erklärte: "Dies kann der Moment sein, an dem wir die Welt aufwerten." Es sei wichtig, dass zeitgleich überall die gleichen Weichen gestellt würden.

In Glasgow ringen bis zum 12. November, dem geplanten Ende, rund 200 Staaten darum, wie das 2015 in Paris gemeinsam beschlossene 1,5-Grad-Ziel noch erreicht und konkret umgesetzt werden kann. Die bisherigen Pläne der Staaten reichen dazu bei weitem noch nicht aus.

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