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Biathlon-Legende Lesser feiert Überraschungsmann

Drittes Saisonrennen, drittes Podest für die deutschen Männer im Biathlon-Weltcup - und ein Biathlon-Exot, der für Begeisterung bei TV-Experte Erik Lesser sorgte!

Beim norwegischen Doppelsieg von Johannes Thingnes Boe und Sturla Holm Lagreid (0 Fehler/+10,5 Sekunden) stürmte Roman Rees (0/+28,8) nach Platz vier im Einzel diesmal als Dritter aufs Podium.

David Zobel (9., 1/+1:05,0), Benedikt Doll (11., 2/+1:10,2), Johannes Kühn (12., 2/+1:13,4) und Justus Strelow (17., 0/+1:24,3) rundeten ein starkes deutsches Teamergebnis ab. (Wintersport-Events im Liveticker)

Der ehemalige deutsche Weltklasse-Biathlet Lesser feierte aber nicht nur seine Landsleute, sondern entdeckte auch einen Überraschungsmann, für den er sich besonders freute.

Erik Lesser feiert Neuseeländer Wright

Als Philipp Nawrath (29., 2/+1:46,6) mit Startnummer 83 gerade als letzter Deutscher in die Loipe ging, fiel Lessers Blick in der Ergebnisliste auf einen Namen, der nur Biathlon-Experten ein Begriff sein dürfte. (Biathlon: Alle News, Termine, Ergebnisse und Weltcupstände)

„Als Sechster beim ersten Schießen ist Campbell Wright aus Neuseeland. Das sind mal so unbekannte Namen, die einen überraschen“, meinte der ARD-Experte - und erklärte den Zuschauern: „Ein sehr junger Neuseeländer, der mit den Amerikanern zusammen trainiert.“

Und der nicht nur Platz sechs nach dem ersten Schießen halten konnte, sondern auch im weiteren Rennverlauf durchaus auf sich aufmerksam machte: Trotz eines Fehlers im Stehendanschlag war der 20-Jährige auch nach dem zweiten Schießen noch weit vorne mit dabei.

„Campbell Wright ist auf der Neun! Ich finde, das ist eine super Überraschung“, jubilierte Lesser zwischenzeitlich.

Wright verpasst beste Weltcup-Platzierung knapp

Überraschend sei insbesondere, meinte ARD-Kommentator Wilfried Hark, „dass es beim Sprintrennen möglich ist. Meist hat man ja auf der Langstrecke die größeren Überraschungen. Mit gutem Schießen kann man sich sehr weit nach vorne manövrieren.“

Das war dem Neuseeländer Wright in der vergangenen Saison im Einzel von Antholz eindrucksvoll gelungen, als er mit dem 15. Rang seine bisher beste Weltcup-Platzierung einfuhr.

Im Sprint von Kontiolahti stand nach einer etwas schwächeren Schlussrunde am Ende immerhin Platz 23 (1/+1:32,8) zu Buche - ein „sehr schönes Ergebnis“, wie Lesser befand.

Und eine klare Steigerung zum Einzel am Dienstag, als es für Wright mit drei Schießfehlern nur zu Position 65 gereicht hatte.

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