Deutsche Märkte schließen in 3 Stunden 56 Minuten
  • DAX

    12.856,36
    +43,33 (+0,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.469,89
    +21,58 (+0,63%)
     
  • Dow Jones 30

    31.097,26
    +321,86 (+1,05%)
     
  • Gold

    1.807,70
    +6,20 (+0,34%)
     
  • EUR/USD

    1,0462
    +0,0036 (+0,35%)
     
  • BTC-EUR

    18.657,63
    +251,30 (+1,37%)
     
  • CMC Crypto 200

    421,40
    +1,26 (+0,30%)
     
  • Öl (Brent)

    108,80
    +0,37 (+0,34%)
     
  • MDAX

    25.825,37
    -11,88 (-0,05%)
     
  • TecDAX

    2.910,23
    +15,71 (+0,54%)
     
  • SDAX

    11.956,69
    +26,09 (+0,22%)
     
  • Nikkei 225

    26.153,81
    +218,19 (+0,84%)
     
  • FTSE 100

    7.247,63
    +78,98 (+1,10%)
     
  • CAC 40

    5.990,19
    +59,13 (+1,00%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.127,84
    +99,14 (+0,90%)
     

Ein bißchen Normalität im Krieg: Charkiws U-Bahn nimmt ihren Betrieb wieder auf

Sie rollt wieder: die U-Bahn in der zweitgrößten Stadt Charkiw, im Nordosten der Ukraine. Wochenlang boten die U-Bahnschächte Charkiws Tausenden Menschen Unterschlupf und Schutz vor russischen Luftangriffen - doch nun konnten die russischen Truppen zurückgedrängt werden - für viele Menschen die Rückkehr zu etwas mehr Normalität.

"Das ist ein Sieg, ein Sieg unserer Stadt. Dank der Regierung, auch wenn noch immer Menschen in einer Station leben", sagt ein 59-jähriger Anwohner.

Rund 2.000 Menschen kehren täglich nach Charkiw zurück, das einst 1,5 Millionen Einwohner zählte. Die Stadt scheint sicherer - vorerst. Doch Tausende stehen vor dem Nichts - und brauchen Hilfe beim Wiederaufbau.

In den Randbezirken von Charkiw bergen ukrainische Einheiten, Freiwillige und Anwohner die Leichen russischer Soldaten. Einigen von ihnen sind die Hände gefesselt. Nach Angaben der ukrainischen Armee handelt es sich wahrscheinlich um Deserteure, die von der russischen Armee getötet wurden.

Doch weit weg sind die russischen Truppen nicht. In Kutusiwka, nordöstlich von Charkiw, können die Anwohner:innen nachts wegen des Lärms der russischen Artillerie - nur wenige Kilometer von ihnen entfernt - noch immer kein Auge zu tun.

Im russischen Fernsehen werden Bilder von selbstfahrenden Mehrfachraketenwerfern des Typs "Uragan" gezeigt, die derzeit in der Region Charkiw eingesetzt werden. Russland hatte zuletzt an der Grenze zum Donbas seine Offensive intensiviert.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.