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Basketballer hadern mit Auftakt-Pleite

·Lesedauer: 2 Min.
Basketballer hadern mit Auftakt-Pleite
Basketballer hadern mit Auftakt-Pleite
Basketballer hadern mit Auftakt-Pleite

Bundestrainer Henrik Rödl marschierte schnurstracks in die Kabine, und auch sein Team war nach dem verschenkten Sieg gegen Italien völlig bedient.

„Das ist schon sehr bitter“, sagte Spielmacher Maodo Lo, ließ seine riesigen Pranken auf das Absperrgitter der Mixed Zone im Bauch der Saitama Super Arena fallen und schüttelte den Kopf: „Alle in der Mannschaft sind sehr frustriert.“ (NEWS: Alles zu Olympia 2021)

Lo stand sinnbildlich für den am Ende konfusen Auftritt der deutschen Basketballer. 36 Minuten lang hatte er eine starke Leistung gezeigt, das deutsche Spiel geschickt gelenkt und dabei auch noch 24 Punkte erzielt - doch als es in der Crunchtime drauf ankam, lief nichts mehr.

Trotz einer 82:80-Führung verlor das Rödl-Team sein Auftaktspiel mit 82:92 (46:43) und zahlte ausgerechnet bei der Rückkehr auf die olympische Bühne nach 13 Jahren Lehrgeld.

„Die Italiener haben das Spiel im letzten Viertel gedreht. Das war zuletzt unsere Stärke, diesmal war es anders“, sagte Rödl geknickt.

Mit Blick auf das weitere Programm könnte der kollektive Blackout in der Schlussphase teuer werden: Will die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) als eine der zwei besten Mannschaften aus der Staffel sicher in die Runde der letzten Acht einziehen, sind am Mittwoch (ab 03.00 Uhr MESZ im SPORT1-Olympiaticker) gegen Nigeria und am Samstag gegen Australien (ab 10.20 Uhr MESZ im SPORT1-Olympiaticker) Siege Pflicht. „Die Chancen sind noch immer da“, sagte Rödl: „Wir werden alles geben, sie zu nutzen.“

Maodo Lo: „Haben den Kopf verloren“

Beim Wiedersehen mit den Italienern, die das deutsche Nationalteam auf den Tag genau fünf Wochen zuvor beim Supercup in Hamburg geschlagen und dadurch den Turniersieg klar gemacht hatte, gelang zunächst fast alles. Die DBB-Auswahl verteidigte hochkonzentriert und traf ausgezeichnet von der Dreierlinie.

Nach der Pause drehte Lo in der Millionenstadt nördlich von Tokio auf - dann kam der Einbruch, für den keiner so Recht eine Erklärung hatte. „Wir haben ein bisschen den Kopf verloren“, sagte Joshiko Saibou. Und Lo meinte: „Wir haben das Spiel an uns gerissen und es am Ende weggegeben. Es lag in unseren Händen.“

Bevor sich der Aufbauspieler von ALBA Berlin der Regeneration widmete, beschwor er den Teamgeist seiner Mannschaft, die bei der ersten Olympia-Teilnahme seit Peking 2008 ohne die NBA-Stars Dennis Schröder, Daniel Theis und Maxi Kleber antritt. „Das ist unsere große Stärke. Wir sind eine Truppe, die sich sehr gut versteht“, sagte Lo: „Wir müssen diese Qualität jetzt zum Vorschein bringen. Und gegen Nigeria wieder zu dem Spiel finden, das wir heute 36 Minuten lang gespielt haben.“

Alles zu den Olympischen Spielen 2021 bei SPORT1:


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